Findet falsche Aufbewahrungsfristen im Löschkonzept: Buchungsbelege 8 statt 10 Jahre seit BEG IV, Fristbeginn, unbegrenzte Speicherung, Bewerberdaten. 10 rules, offline. Läuft komplett in Ihrem Browser — nichts wird hochgeladen.
Dieselbe Prüflogik wie die VS-Code-Erweiterung, Byte für Byte.
Kostenlos für die Datei im Editor – ohne Schlüssel, ohne Limit. Der Workspace-Durchlauf und der Bericht fragen nach einem Schlüssel.
VS Code MarketplaceOpen VSX (Cursor, VSCodium)npmDocker Hubext install ReadyStack.loeschkonzept-fristen-lint npx @readystack/loeschkonzept-fristen-lint <file> docker run --rm -v "$PWD:/w" getreadystack/loeschkonzept-fristen-lint /w
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Bis zu €20.000.000 Bußgeld riskiert ein Unternehmen, das personenbezogene Daten länger speichert als nötig — und genau das steht in vielen deutschen Löschkonzepten, die Datenschutzbeauftragte und Buchhaltungen vor 2025 geschrieben haben. Die mitgelieferte Beispiel-Vorlage (Stand 2023) liefert im Löschkonzept-Prüfer 18 Befunde.
Der Grund ist eine Gesetzesänderung, die leicht zu übersehen war. Seit 01.01.2025 (BEG IV) gelten für Buchungsbelege und Rechnungen acht statt zehn Jahre (§ 147 Abs. 3 AO, § 257 Abs. 4 HGB, § 14b Abs. 1 UStG). Bücher, Inventare und Jahresabschlüsse bleiben bei zehn Jahren, Handels- und Geschäftsbriefe bei sechs. § 147 Abs. 3 AO nennt heute drei Fristen nebeneinander: zehn, acht und sechs Jahre. Für Kreditinstitute, Versicherer und Wertpapierinstitute bleiben es bei Buchungsbelegen zehn Jahre (§ 257 Abs. 4 S. 2 HGB).
Warum ist das ein Datenschutzproblem? Buchungsbelege, Rechnungen und Lohnkonten enthalten Namen, Adressen, IBAN und Gehälter. Art. 5 Abs. 1 lit. e DSGVO verlangt Speicherbegrenzung: Daten dürfen nur so lange gespeichert werden, wie es für den Zweck erforderlich ist. Ist die gesetzliche Aufbewahrungspflicht abgelaufen, fällt der Grund weg. Verstöße gegen die Grundsätze aus Art. 5 fallen unter Art. 83 Abs. 5 lit. a DSGVO: bis zu €20.000.000 Bußgeld oder 4 % des weltweiten Jahresumsatzes (Art. 83 Abs. 5 lit. a DSGVO).
Die Beispiel-Vorlage zeigt, wie sich die Fehler verteilen. Sechs Zeilen tragen eine falsche Frist oder gar keine: Buchungsbelege 10 statt 8 Jahre, Rechnungen 10 statt 8 Jahre, Geschäftsbriefe 10 statt 6 Jahre, Lohnkonten 10 statt 6 Jahre, Jahresabschlüsse 6 statt 10 Jahre, Newsletter-Daten unbegrenzt. Hinzu kommen Zollanmeldungen und Verfahrensdokumentation mit sechs statt zehn Jahren, Lieferscheine mit einer Jahresfrist, obwohl die Frist bei Lieferscheinen ohne Belegfunktion mit Erhalt oder Versand der Rechnung endet (§ 147 Abs. 3 S. 3 und 4 AO), und Bewerbungsunterlagen, die sofort nach der Absage gelöscht werden.
Das letzte Beispiel zeigt, dass zu kurz ebenso falsch sein kann wie zu lang. Nach § 15 Abs. 4 AGG kann ein abgelehnter Bewerber zwei Monate nach Zugang der Absage einen Anspruch geltend machen. Art. 17 Abs. 3 lit. e DSGVO erlaubt die Speicherung zur Verteidigung von Rechtsansprüchen. Wer sofort löscht, hat im Streitfall nichts in der Hand.
Der Löschkonzept-Prüfer arbeitet in VS Code und im Browser. Er liest die Markdown-Tabelle Zeile für Zeile, erkennt die Kategorie an üblichen Begriffen und vergleicht die erste Jahresangabe mit der gesetzlichen Frist. Jede Meldung nennt die Norm. Dazu kommen Prüfungen für das ganze Dokument: Steht der Fristbeginn drin (Schluss des Kalenderjahres, § 147 Abs. 4 AO)? Steht drin, dass nicht gelöscht wird, solange die Festsetzungsfrist läuft (§ 147 Abs. 3 S. 5 AO)? Hat jede Zeile mit Frist eine Rechtsgrundlage? Insgesamt sind es 16 Regeln.
Die mitgelieferte saubere Fassung (Stand 2026) liefert null Befunde. Wer seine eigene Tabelle einfügt, sieht sofort, welche Zeilen noch auf dem Stand von 2023 sind.
Kostenlos ist die Prüfung jeder einzelnen Datei mit allen 16 Regeln, ohne Key. Die Vollversion schreibt einen Ordner-Prüfbericht über alle Löschkonzepte eines Workspace als Datei — als Nachweis nach Art. 5 Abs. 2 DSGVO, wenn Auditoren oder Aufsichtsbehörde fragen.
Zum Vergleich: Steuerberater nach § 13 StBVV: Zeitgebühr €16,50 bis €41 je angefangene Viertelstunde. Das Werkzeug ersetzt keine Rechtsberatung, aber es findet die Zeilen, über die man reden muss.
Er liest die Tabelle eines Löschkonzepts in VS Code oder im Browser und prüft jede Zeile mit 10 rules gegen AO, HGB, EStG, AGG und DSGVO. Im Beispiel-Löschkonzept mit 8 Zeilen fand er 6 falsche Aufbewahrungsfristen: Eingangsrechnungen 10 statt 8 Jahre, Kontoauszüge ab Belegdatum, Jahresabschlüsse 6 statt 10 Jahre, Geschäftsbriefe 10 statt 6 Jahre, Bewerbungsunterlagen 24 Monate, Newsletter-Abonnenten unbegrenzt.
Für Datenschutzbeauftragte, Buchhaltungen und Steuerberatungskanzleien in Deutschland, die ein Löschkonzept nach DIN 66398 oder als Teil des Verzeichnisses nach Art. 30 DSGVO als Markdown-Tabelle führen und es nach dem Vierten Bürokratieentlastungsgesetz (Buchungsbelege 8 statt 10 Jahre seit 2025-01-01) überarbeiten müssen.
Eine Vorlage liefert Muster-Fristen, prüft aber nicht Ihre eigene Tabelle. Der Lint findet jede Zeile, die noch 10 Jahre für Rechnungen, einen Fristbeginn ab Belegdatum oder eine unbegrenzte Speicherung enthält, und rechnet zum Stichtag aus, welche Belegjahrgänge schon löschreif sind: am 2026-09-28 alle bis 2017.
Kostenlos ohne Schlüssel: das offene Löschkonzept gegen alle 10 rules prüfen, jede der Fundstellen mit Zeile, korrekter Frist und Rechtsgrundlage. Die Vollversion mit einmaligem Lizenzschlüssel exportiert einen Löschkalender als CSV mit dem Löschdatum je Datenkategorie und Jahrgang und prüft alle Löschkonzepte im Workspace in einem Bericht.
Das Tagesseminar „DSGVO-konforme Löschkonzepte nach DIN 66398 in der Praxis“ der TÜV Rheinland Akademie kostet ab 760 Euro netto für einen Tag. Das Risiko, nichts zu tun: Verstöße gegen die Speicherbegrenzung nach Art. 5 DSGVO können nach Art. 83 Abs. 5 mit Geldbußen bis 20 Mio. Euro oder 4 % des Jahresumsatzes geahndet werden.
Ein allgemeiner KI-Chat antwortet aus Trainingsdaten mit Stichtag, kann Ihr Repository nicht lesen und nennt keine Regelversion. Aufbewahrungsfristen-Lint für Löschkonzepte prüft die geöffnete Datei gegen 10 Regeln, jede mit ihrer rechtlichen oder amtlichen Grundlage, aus einem Regelwerk mit Stand 2026-09-28 und zeigt die genaue Zeile. Für Meldung, Prüfung oder Kunden brauchen Sie dieses datierte Ergebnis zu Ihren eigenen Dateien.
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