Förderquoten-Lint Weiterbildung (SGB III)

Prüft Kursseiten und Förder-Merkblätter (Markdown) auf veraltete Förderquoten, Größenklassen und Stundengrenzen der Beschäftigtenqualifizierung nach § 82 SGB III, Stand seit 2024-04-01. Runs entirely in your browser — nothing is uploaded.

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Kursseiten gegen § 82 SGB III ab 2024-04-01 prüfen: 16 rules, 2 inputs

Anwaltliche Erstberatung für Verbraucher: höchstens 190 € netto (RVG); für Unternehmen ohne Kappung.

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Förderquoten-Lint Weiterbildung (SGB III)

3.200 € von 6.400 € Weiterbildungskosten trägt ein Betrieb mit 50 bis 499 Beschäftigten selbst, wenn die Kursseite eines Bildungsträgers in Deutschland ihm noch 100 % Förderung durch die Arbeitsagentur verspricht. Diesen Befund liefert der Förderquoten-Lint für unsere Beispielseite.

Was sich am 2024-04-01 geändert hat

Mit dem Aus- und Weiterbildungsgesetz hat der Gesetzgeber die Förderung beschäftigter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach § 82 SGB III vereinfacht. Die alte Staffel mit vier Größenklassen – unter 10, 10 bis 249, 250 bis 2.499 und ab 2.500 Beschäftigte – gibt es nicht mehr. Heute gelten drei Klassen mit festen Sätzen für die Lehrgangskosten: weniger als 50 Beschäftigte 100 %, 50 bis 499 Beschäftigte 50 %, 500 Beschäftigte oder mehr 25 %. Mit Betriebsvereinbarung oder Tarifvertrag zur Weiterbildung kommen fünf Prozentpunkte dazu (55 % und 30 %). Der Arbeitsentgeltzuschuss beträgt 75 %, 50 % und 25 %. Die Maßnahme muss mehr als 120 Stunden dauern, Maßnahme und Träger müssen zugelassen sein, und der Antrag muss vor Beginn bei der Agentur liegen (§ 324 SGB III).

Viele Kursseiten zeigen trotzdem die alte Tabelle. Sie wurde einmal kopiert und nie angefasst.

Die Beispielseite: 16 findings

Unsere Testdatei ist eine typische Kursseite: Stand 2023-06-15, Kursgebühr 6.400 €, Umfang 120 Unterrichtsstunden, Kursbeginn 2026-09-14, darunter die alte Staffel. Der Lint findet mit 16 rules am Prüfdatum 2026-09-26 genau 16 findings:

Die korrigierte Fassung derselben Seite liefert 0 findings.

Warum das Geld kostet

Ein Personalverantwortlicher liest „100 %“, plant den Kurs ohne Eigenanteil und bekommt einen Bescheid über 50 %. Der Rest landet beim Betrieb – oder als Beschwerde beim Bildungsträger. Und wer einen Kurs von genau 120 Stunden als förderfähig bewirbt, verspricht etwas, das § 82 Abs. 1 Nr. 4 SGB III ausschließt.

Wie der Lint arbeitet

Die Engine hat 2 inputs: den Text der Datei und das Prüfdatum. Sie fügt umbrochene Zeilen zusammen, liest Listen und Tabellenzeilen einzeln und ordnet jeden Prozentwert der zuletzt genannten Größenklasse zu. Nennt die Seite eine Kursgebühr, rechnet sie den Eigenanteil in Euro. Das Prüfdatum entscheidet, ob ein Stand älter als 365 Tage ist und ob ein Kursbeginn schon vorbei ist. Alles läuft lokal in VS Code oder in der Web-Version mit derselben Engine.

Ein Chatbot kann die Regeln erklären, aber er liest Ihre Datei nicht Zeile für Zeile gegen den Gesetzestext.

Kostenlos und Vollversion

Eine Datei zu prüfen ist kostenlos und vollständig. Die Vollversion prüft alle Kursseiten im Workspace in einem Lauf und speichert den Befund als Markdown-Bericht. Zum Vergleich: eine anwaltliche Erstberatung kostet Verbraucher höchstens 190 € netto (RVG); für Unternehmen gilt keine Kappung.

Keine Rechtsberatung – die Agentur für Arbeit entscheidet im Ermessen.

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Häufige Fragen

Was macht der Förderquoten-Lint Weiterbildung?

Er prüft eine Kursseite oder ein Förder-Merkblatt im Markdown-Format mit 16 rules gegen § 82 SGB III in der Fassung ab 2024-04-01. Er nutzt 2 inputs: den Text der Datei und das Prüfdatum. Jeder Befund nennt Zeile, Regel und geltenden Wert, etwa 50 % statt 100 % für Betriebe mit 50 bis 499 Beschäftigten, samt Eigenanteil in Euro.

Für wen ist das gedacht?

Für Bildungsträger mit AZAV-Zulassung, Weiterbildungsberatungen und Personalabteilungen in Deutschland, die Förderinformationen zur Beschäftigtenqualifizierung als Markdown pflegen, etwa auf der Website, im Wiki oder im Merkblatt für Beschäftigte. Typisch ist eine Kursseite, die seit Jahren die alte Staffel mit unter 10, 250 bis 2.499 oder ab 2.500 Beschäftigten zeigt.

Warum reicht ein kostenloser Chatbot oder eine Suche nicht?

Ein Chatbot oder eine Suche liest Ihre Datei nicht Zeile für Zeile gegen den Gesetzestext. Viele Seiten im Netz zeigen noch die Staffel von vor 2024-04-01. Der Lint prüft jede Zeile Ihrer eigenen Datei, rechnet aus der genannten Kursgebühr den Eigenanteil des Betriebs und vergleicht Stand und Kursbeginn mit dem Prüfdatum.

Was ist kostenlos, was kostet die Vollversion?

Kostenlos: eine Datei mit allen 16 rules prüfen und jeden Befund mit Zeile und geltendem Wert sehen, ohne Schlüssel und ohne Grenze. Die Vollversion kostet $29 einmalig, ein Lizenzschlüssel pro Person oder Team-Platz: alle Kursseiten im Workspace in einem Lauf prüfen und den Befund als Markdown-Bericht mit Zeilen speichern.

Was kostet die Prüfung durch einen Menschen?

Eine anwaltliche Erstberatung kostet Verbraucher nach dem RVG höchstens 190 € netto; für Unternehmen gilt diese Kappung nicht. Ein Fehler auf der Kursseite kostet den Kunden mehr: bei 6.400 € Kursgebühr und 50 bis 499 Beschäftigten trägt der Betrieb 3.200 € selbst, obwohl die alte Seite 100 % Förderung versprach.

Warum nicht einfach ChatGPT oder eine andere KI fragen?

Ein allgemeiner KI-Chat antwortet aus Trainingsdaten mit Stichtag, kann Ihr Repository nicht lesen und nennt keine Regelversion. Förderquoten-Lint Weiterbildung (SGB III) prüft die geöffnete Datei gegen 16 Regeln aus einem Regelwerk mit Stand 2026-09-26 und zeigt die genaue Zeile. Für Meldung, Prüfung oder Kunden brauchen Sie dieses datierte Ergebnis zu Ihren eigenen Dateien.

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