Zahlungspflichtig bestellen button — schaltflächen im shop online

Prüft Shop- und Abo-Templates (HTML, Vue, JSX, Twig, Liquid) auf die drei Pflicht-Schaltflächen im BGB: zahlungspflichtig bestellen (§ 312j), Verträge hier kündigen (§ 312k), Vertrag widerrufen (§ 356a). Läuft komplett in Ihrem Browser — nichts wird hochgeladen.

Dieselbe Prüflogik wie die VS-Code-Erweiterung, Byte für Byte.

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Wir beobachten die Vorschriften und Herstellerquellen hinter Kündigungsbutton & Widerrufsbutton Check (BGB) täglich. Ändert sich eine Regel, bekommen Sie genau eine E-Mail mit der Änderung und der aktualisierten Prüfung. Kein Newsletter.

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Abmahnung nach RVG: 1.225,10 € netto bei 25.000 € Gegenstandswert (1,3 Geschäftsgebühr Nr. 2300 VV RVG + 20 € Pauschale Nr. 7002 VV RVG).

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Kündigungsbutton & Widerrufsbutton Check (BGB)

1.225,10 € netto kostet eine anwaltliche Abmahnung bei 25.000 € Gegenstandswert – und für Shop- und Abo-Entwickler in Deutschland reicht dafür ein einziger falsch beschrifteter Button. Wer Bestellstrecken für Shopify, WooCommerce oder ein eigenes Vue- oder React-Frontend baut, muss seit dem 19. Juni 2026 drei Pflicht-Schaltflächen im Blick haben, nicht mehr zwei.

Die erste kennt jeder: Der Bestellbutton muss nach § 312j Abs. 3 BGB mit „zahlungspflichtig bestellen“ oder einer entsprechend eindeutigen Formulierung beschriftet sein. Steht dort „Jetzt bestellen“ oder „Weiter“, kommt nach § 312j Abs. 4 BGB gar kein Vertrag zustande.

Die zweite gilt für Abos und andere Dauerschuldverhältnisse: Nach § 312k BGB braucht die Website eine ständig verfügbare Kündigungsschaltfläche „Verträge hier kündigen“. Sie führt unmittelbar zu einer Bestätigungsseite, die fünf Angaben abfragt: Art der Kündigung (und bei außerordentlicher Kündigung den Grund), Angaben zur Identifizierung, den Vertrag, den Beendigungszeitpunkt und den Weg für die Kündigungsbestätigung. Abgeschickt wird mit einem Button „jetzt kündigen“. Fehlt das alles, darf der Kunde nach § 312k Abs. 6 BGB jederzeit und ohne Kündigungsfrist kündigen.

Die dritte ist neu. § 356a BGB setzt die Richtlinie (EU) 2023/2673 um: Bei Fernabsatzverträgen über eine Online-Benutzeroberfläche braucht der Shop eine Widerrufsfunktion, beschriftet mit „Vertrag widerrufen“ oder einer gleichbedeutenden eindeutigen Formulierung, während der Widerrufsfrist ständig verfügbar und hervorgehoben. Das Formular fragt Name, Vertrag oder Bestellnummer und den Kanal für die Eingangsbestätigung ab und wird mit „Widerruf bestätigen“ abgeschickt. Auch die Widerrufsbelehrung muss nach Art. 246a § 1 Abs. 2 EGBGB auf die Widerrufsfunktion und ihre Platzierung hinweisen.

Wie das im Code aussieht, zeigt das Beispiel-Template, das der Erweiterung beiliegt: ein fiktives Kaffee-Abo für 19,90 € im Monat. Der Check findet darin 14 Stellen, 12 Fehler und 2 Warnungen. Der Bestellbutton heißt „Jetzt bestellen“. Der Weg zur Kündigung ist ein kleiner Link „Abo verwalten“. Die Bestätigungsseite fragt nur die E-Mail ab und endet mit „Weiter“. Der Widerruf versteckt sich hinter „Rücksendung starten“, das Formular endet mit „Absenden“ und fragt weder Namen noch E-Mail ab. Die Widerrufsbelehrung nennt das Muster-Widerrufsformular, aber nicht die Widerrufsfunktion.

Jede Fundstelle erscheint im Editor als Diagnose mit Zeile, Paragraf und der Beschriftung, die das Gesetz verlangt. Die korrigierte Fassung des Beispiels ergibt 0 Fundstellen. Der Check liest Buttons, Links und Formularfelder in HTML, Vue, JSX, TSX, Twig, Liquid und PHP.

Warum nicht einfach einen Chatbot fragen? Weil er Ihr Template nicht Zeile für Zeile liest und weil viele Vorlagen und Checklisten aus der Zeit vor § 356a BGB stammen: Sie kennen nur Bestell- und Kündigungsbutton.

Was steht auf dem Spiel? Neben der Abmahnung – 1,3 Geschäftsgebühr plus 20 € Pauschale ergeben bei 25.000 € Gegenstandswert 1.225,10 € netto – sieht Art. 246e EGBGB bei weitverbreiteten Verstößen Bußgelder bis 50.000 € oder 4 Prozent des Jahresumsatzes vor.

Gratis und ohne Schlüssel prüft die Erweiterung jede geöffnete Datei gegen alle 16 Regeln; die Web-Version prüft ein eingefügtes Template im Browser mit derselben Logik. Die Vollversion prüft den ganzen Workspace auf einmal und exportiert einen datierten Prüfbericht mit Paragraf je Fundstelle. Öffnen Sie Ihr Abo-Template und prüfen Sie es, bevor es ein Mitbewerber tut.

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Häufige Fragen

Was prüft der Kündigungsbutton & Widerrufsbutton Check?

Die Erweiterung liest HTML-, Vue-, JSX-, Twig- und Liquid-Templates und prüft 16 Regeln: den Bestellbutton „zahlungspflichtig bestellen“ (§ 312j BGB), die Kündigungsschaltfläche „Verträge hier kündigen“ mit Bestätigungsseite und Button „jetzt kündigen“ (§ 312k BGB) sowie die Widerrufsfunktion „Vertrag widerrufen“ mit Button „Widerruf bestätigen“ (§ 356a BGB). Jede Fundstelle zeigt Zeile, Paragraf und die Pflichtbeschriftung.

Für wen ist der Check gedacht?

Für Frontend-Entwickler, Shopify- und WooCommerce-Agenturen und SaaS-Teams in Deutschland, die Bestellstrecken, Abo-Kontobereiche oder Kündigungs- und Widerrufsformulare bauen. Typischer Fall: ein Kunde betreibt einen Online-Shop oder ein Abo-Modell, und Sie müssen vor dem Livegang belegen, dass alle drei Pflicht-Schaltflächen im BGB richtig beschriftet sind und die Formulare die Pflichtangaben abfragen.

Warum reicht ein Chatbot oder eine kostenlose Checkliste nicht?

Ein Chatbot liest nicht jede Zeile Ihrer Templates, und viele Vorlagen und Checklisten stammen aus der Zeit vor § 356a BGB, der Richtlinie (EU) 2023/2673 umsetzt und ab 19. Juni 2026 anzuwenden ist. Sie kennen nur Bestell- und Kündigungsbutton. Der Check prüft dagegen Beschriftung und Pflichtfelder direkt im Code und nennt die genaue Zeile.

Was ist gratis, was kostet die Vollversion?

Gratis und ohne Schlüssel: jede geöffnete Template-Datei im Editor (oder ein eingefügtes Template im Browser) gegen alle 16 Regeln prüfen, mit Zeile, Paragraf und Pflichtbeschriftung. Die Vollversion für $29 einmalig prüft den ganzen Workspace auf einmal und exportiert einen datierten Prüfbericht mit Paragraf je Fundstelle für Kunde, Agentur oder Anwalt.

Was kostet eine Abmahnung wegen eines falschen Buttons?

Eine anwaltliche Abmahnung nach RVG kostet bei 25.000 € Gegenstandswert 1.225,10 € netto (1,3 Geschäftsgebühr plus 20 € Pauschale). Fehlt die Kündigungsschaltfläche, darf der Kunde nach § 312k Abs. 6 BGB jederzeit ohne Kündigungsfrist kündigen. Bei weitverbreiteten Verstößen sieht Art. 246e EGBGB Bußgelder bis 50.000 € oder 4 Prozent des Jahresumsatzes vor.

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