Für Freiberufler in Deutschland, jeden Freitag: Wie viel Luft bis zur Kleinunternehmergrenze? Kommt zu viel von einem Kunden? Welche Rechnung ist schon im Verzug?
| Kleinunternehmer (§ 19 UStG) | |
|---|---|
| Dieses Jahr | |
| Luft bis 25.000 € (zählt fürs nächste Jahr) | |
| Luft bis 100.000 € (zählt sofort) | |
| Ein Auftraggeber (§ 2 Satz 1 Nr. 9 SGB VI) | |
| Anteil des größten Auftraggebers (Grenze 83,33 %) | |
| Rentenbeitrag pro Jahr bei Versicherungspflicht | |
| Von anderen Kunden fehlen mehr als | |
| Offene Rechnung (§ 286 Abs. 3, § 288 BGB) | |
| Im Verzug ab | |
| Tage im Verzug bis Wochenende | |
| Zinsen () + Pauschale | |
| USt-Voranmeldung (§ 18 UStG) | |
| Nächste Frist | |
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Einmalige Zahlung, kein Abo. Ihre eigene Woche rechnen Sie hier gratis, bevor Sie etwas zahlen.
Kommen auf Dauer mindestens fünf Sechstel Ihrer Einnahmen von einem Auftraggeber und haben Sie keine versicherungspflichtigen Angestellten, sind Sie in der Rentenversicherung pflichtversichert: 18,6 % Ihres Arbeitseinkommens, allein zu tragen. Die Beiträge verjähren erst nach vier Kalenderjahren. Wer es im Wochenrückblick nicht sieht, merkt es bei der Nachforderung.
Überschreiten Ihre Einnahmen im laufenden Jahr 100.000 €, endet die Kleinunternehmerregelung mit genau dem Umsatz, der die Grenze überschreitet. Über 25.000 € im Jahr heißt: nächstes Jahr Rechnungen mit Umsatzsteuer.
Eine Rechnung an ein Unternehmen ist 30 Tage nach Zugang im Verzug, ohne Mahnung. Ab dann stehen Ihnen 10,52 % Zinsen und 40 € Pauschale zu, aber nur, wenn Sie sie verlangen.
Basiszinssatz 1,52 % seit 01.07.2026 (Deutsche Bundesbank). Er ändert sich am 1. Januar und 1. Juli. Fristen am Wochenende oder an bundesweiten Feiertagen rücken auf den nächsten Werktag; Landesfeiertage prüfen Sie selbst. Ob Rentenversicherungspflicht besteht, entscheidet die Deutsche Rentenversicherung im Einzelfall.
Eine kostenlose Wochenrückblick-Vorlage fragt nach Erfolgen und Zielen. Sie zählt weder Einnahmen gegen 25.000 € und 100.000 € noch den Anteil Ihres größten Kunden gegen fünf Sechstel, und sie weiß nicht, ab welchem Tag eine Rechnung im Verzug ist.
Der Wochen-Check rechnet eine Woche. Der Vault hält jede Woche fest: Wochenrückblicke.base zeigt, wie sich der Anteil Ihres größten Kunden über das Jahr bewegt, Offene Rechnungen.base jede Rechnung im Verzug, Fristen.base die nächste Frist. 6 Vorlagen (Wochenrückblick, Rechnung, Auftraggeber, Zahlungserinnerung, Monatsabschluss, Quartalsrückblick), 4 Bases, 4 Regel-Notizen und ein ausgefülltes Beispieljahr. Nur Kern-Plugins.
Installation: 1) ZIP entpacken. 2) Obsidian ▸ „Ordner als Vault öffnen" („Open folder as vault") ▸ Ordner wählen. 3) Für einen bestehenden Vault den Ordner hineinkopieren. Menünamen unterscheiden sich je nach Version und Sprache. Keine Community-Plugins nötig.
00 Start hier.md Auftraggeber.base Auftraggeber/Atelier Fuchs.md Auftraggeber/Nordlicht Software GmbH.md Auftraggeber/Verlag Heller KG.md Fristen.base Mahnungen/2026-10-02 Zahlungserinnerung RE-2026-030.md Monate/2026-09 Monatsabschluss.md Offene Rechnungen.base Quartale/2026-Q3 Quartalsrückblick.md README.md Rechnungen/RE-2026-029 Verlag Heller.md Rechnungen/RE-2026-030 Nordlicht Software.md Rechnungen/RE-2026-031 Atelier Fuchs.md Regeln/Ein Auftraggeber § 2 Nr. 9 SGB VI.md Regeln/Kleinunternehmergrenze § 19 UStG.md Regeln/USt-Voranmeldung Fristen.md Regeln/Zahlungsverzug § 286 BGB.md Vorlagen/Auftraggeber.md Vorlagen/Monatsabschluss.md Vorlagen/Quartalsrückblick.md Vorlagen/Rechnung.md Vorlagen/Wochenrückblick.md Vorlagen/Zahlungserinnerung.md Wochen/2026-KW38.md Wochen/2026-KW39.md Wochen/2026-KW40.md Wochenrückblicke.base
# Start hier Sie arbeiten selbstständig in Deutschland und schreiben Ihre Rechnungen selbst. Dieser Vault ist Ihr Wochenrückblick: Jeden Freitag eine Notiz, und die Übersichten zeigen, was diese Woche Geld kostet. ## Die ersten 5 Minuten 1. Öffnen Sie das Beispiel [[2026-KW40]] und lesen Sie, was die Woche gezeigt hat. 2. Öffnen Sie **Wochenrückblicke.base**: jede Woche eine Zeile, mit Einnahmen im Jahr und Anteil des größten Auftraggebers. 3. Öffnen Sie **Offene Rechnungen.base**: Ansicht „Im Verzug" zeigt, wo Sie Zinsen und 40 € Pauschale verlangen können. 4. Legen Sie Ihre erste Woche an: neue Notiz, Name wie „2026-KW41", dann „Vorlage einfügen" und **Wochenrückblick** wählen. ## Der Freitag in vier Schritten 1. Stunden und Einnahmen der Woche eintragen (Vorlage **Wochenrückblick**). 2. Neue Rechnungen anlegen (Vorlage **Rechnung**), bezahlte auf „bezahlt" setzen. 3. Einnahmen je Kunde nachtragen (Vorlage **Auftraggeber**), dann die drei Grenzen prüfen: - [[Kleinunternehmergrenze § 19 UStG]] - [[Ein Auftraggeber § 2 Nr. 9 SGB VI]] - [[Zahlungsverzug § 286 BGB]] 4. Nächste Frist ansehen: **Fristen.base**. Die Regeln dazu: [[USt-Voranmeldung Fristen]]. Am Monatsende: Vorlage **Monatsabschluss**. Am Quartalsende: Vorlage **Quartalsrückblick**. Ist eine Rechnung im Verzug: Vorlage **Zahlungserinnerung**. ## Die vier Übersichten (Bases) - **Wochenrückblicke.base**: alle Wochen, Ansicht „Über fünf Sechstel" - **Offene Rechnungen.base**: offene Rechnungen, Ansicht „Im Verzug" - **Auftraggeber.base**: Einnahmen und Anteil je Kunde - **Fristen.base**: jede Frist aus allen Notizen, die nächste oben ## Das ausgefüllte Beispiel Eine UX-Designerin aus Leipzig, Stand Freitag 02.10.2026: €54.000 Einnahmen im Jahr, davon €46.800 von [[Nordlicht Software GmbH]]. Das sind 86,67 %, über fünf Sechsteln (83,33 %). Bei €45.000 Arbeitseinkommen wären das 18,6 % Rentenbeitrag, €8.370 im Jahr. Die Rechnung [[RE-2026-030 Nordlicht Software]] ist seit 10.09.2026 im Verzug.
Zum Vergleich: Deutsche Rentenversicherung 2026: Beitragssatz 18,6 % für Selbstständige mit im Wesentlichen einem Auftraggeber (fünf Sechstel der Einnahmen, § 2 Satz 1 Nr. 9 SGB VI). Verzugszins zwischen Unternehmen: Basiszinssatz 1,52 % (Bundesbank, seit 01.07.2026) + 9 Prozentpunkte = 10,52 % plus 40 € Pauschale (§ 288 BGB).
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Deutsche Rentenversicherung 2026: Beitragssatz 18,6 % für Selbstständige mit im Wesentlichen einem Auftraggeber (fünf Sechstel der Einnahmen, § 2 Satz 1 Nr. 9 SGB VI). Verzugszins zwischen Unternehmen: Basiszinssatz 1,52 % (Bundes
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Die meisten Wochenrückblick-Vorlagen fragen drei Dinge: Was lief gut? Was lief schlecht? Was ist das Ziel für nächste Woche? Für Selbstständige in Deutschland fehlen darin die drei Fragen, die Geld kosten.
Eine UX-Designerin aus Leipzig, Stand Freitag 02.10.2026. Einnahmen im Jahr: €54.000 netto, bezahlt. Davon kommen €46.800 von einem Softwarehaus. Das sind 86,67 %.
Nach § 2 Satz 1 Nr. 9 SGB VI sind Selbstständige in der Rentenversicherung pflichtversichert, wenn sie keine versicherungspflichtigen Angestellten haben und auf Dauer im Wesentlichen nur für einen Auftraggeber arbeiten. Die Deutsche Rentenversicherung setzt „im Wesentlichen" bei fünf Sechsteln an, also 83,33 % der Einnahmen. Der Beitragssatz 2026: 18,6 % des Arbeitseinkommens, allein zu tragen.
Bei €45.000 erwartetem Gewinn sind das €8.370 im Jahr. Beiträge verjähren erst nach vier Kalenderjahren. Wer den Anteil nicht Woche für Woche sieht, sieht ihn erst bei der Nachforderung.
Was hilft: andere Kunden. Unter fünf Sechstel kommt sie, wenn die anderen Kunden mehr als ein Fünftel dessen bringen, was der größte bringt. €46.800 ÷ 5 = €9.360. Die anderen brachten bisher €7.200. Es fehlen mehr als €2.160. Ein bezahltes Projekt über €3.000 bei einem zweiten Kunden senkt den Anteil auf 82,11 %, mit €840 Puffer.
Eine Rechnung über €5.950 ging dem Kunden am 10.08.2026 zu. Nach § 286 Abs. 3 BGB ist ein Unternehmen spätestens 30 Tage nach Zugang im Verzug, ohne Mahnung. Die Frist endete am 09.09.2026, Verzug ab 10.09.2026.
Der Verzugszins zwischen Unternehmen: Basiszinssatz plus 9 Prozentpunkte. Die Bundesbank hat den Basiszinssatz zum 01.07.2026 auf 1,52 % gesetzt, also 10,52 %. Dazu kommt eine Pauschale von 40 € je Rechnung (§ 288 Abs. 5 BGB). Bis 02.10.2026 sind das 23 Tage: €39,44 Zinsen plus €40, zusammen €79,44. Bei Verbrauchern gilt die 30-Tage-Regel nur, wenn die Rechnung darauf hinweist, und der Zins ist 6,52 % ohne Pauschale.
Seit 01.01.2025 gilt § 19 UStG neu: höchstens 25.000 € im Vorjahr und höchstens 100.000 € im laufenden Jahr. Die zweite Grenze wirkt sofort. Der Umsatz, der sie überschreitet, ist schon steuerpflichtig. Viele Vorlagen nennen noch die alten 22.000 € und 50.000 €.
Ein Beispiel: Vorjahr €22.000, dieses Jahr bisher €24.300. Dieses Jahr Kleinunternehmer, aber nur noch €700 Luft bis 25.000 €. Eine Rechnung mehr, und im nächsten Jahr stehen Umsatzsteuer und Voranmeldungen an.
Wer schon regelbesteuert ist, braucht die nächste Frist der Voranmeldung: den 10. Tag nach dem Zeitraum. Der 10.10.2026 ist ein Samstag, also gilt für September der 12.10.2026.
Der Wochen-Check im Browser nimmt Ihre Zahlen: Einnahmen Vorjahr und dieses Jahr, den größten Kunden, den erwarteten Gewinn und die älteste offene Rechnung. Er zeigt Kleinunternehmer-Status, Luft bis 25.000 € und 100.000 €, den Kundenanteil mit Rentenbeitrag, den Verzug mit Zinsen und Pauschale und die nächste Voranmeldungsfrist.
Der Obsidian-Vault hat 28 Dateien: 6 Vorlagen (Wochenrückblick, Rechnung, Auftraggeber, Zahlungserinnerung, Monatsabschluss, Quartalsrückblick), 4 Bases, 4 Regel-Notizen und drei ausgefüllte Beispielwochen. Er läuft nur mit Kern-Plugins.
Rechnen Sie diesen Freitag Ihre eigene Woche nach.
Sie ist ein Obsidian-Vault für den Freitag: 6 Vorlagen für Wochenrückblick, Rechnung, Auftraggeber, Zahlungserinnerung, Monatsabschluss und Quartalsrückblick. 4 Bases zeigen jede Woche, jede offene Rechnung, die Einnahmen je Kunde und alle Fristen. 4 Regel-Notizen erklären § 19 UStG, die Fünf-Sechstel-Regel nach § 2 Nr. 9 SGB VI, Zahlungsverzug und die USt-Voranmeldung.
Für Freiberufler und Solo-Selbstständige in Deutschland, etwa in Design, IT, Text oder Beratung, die ihre Rechnungen selbst schreiben und einen großen Stammkunden haben. Sie brauchen Obsidian ab Version 1.9 mit den Kern-Plugins Vorlagen, Bases und Eigenschaften. Community-Plugins sind nicht nötig.
Eine kostenlose Wochenrückblick-Vorlage fragt nach Erfolgen, Zielen und Stimmung. Sie zählt Ihre Einnahmen nicht gegen die Kleinunternehmergrenzen von 25.000 € und 100.000 €, rechnet den Anteil Ihres größten Kunden nicht gegen fünf Sechstel und kennt den Tag nicht, ab dem eine Rechnung nach § 286 Abs. 3 BGB im Verzug ist.
Kostenlos im Browser ist der Wochen-Check: Einnahmen Vorjahr und dieses Jahr, Einnahmen vom größten Kunden, erwartetes Arbeitseinkommen und Ihre älteste offene Rechnung. Sie sehen Kleinunternehmer-Status, Luft bis 25.000 € und 100.000 €, Kundenanteil mit Rentenbeitrag, Verzug mit Zinsen und Pauschale und die nächste Voranmeldungsfrist. Vault-Karte und Start-Notiz sind ebenfalls frei.
Kommen fünf Sechstel Ihrer Einnahmen von einem Kunden und haben Sie keine Angestellten, kann Rentenversicherungspflicht bestehen: 18,6 % des Arbeitseinkommens, im Beispiel €8.370 im Jahr, rückwirkend bis zu vier Kalenderjahre. Eine Rechnung im Verzug bringt Ihnen 10,52 % Zinsen und 40 € Pauschale, wenn Sie den Tag kennen. Der Vault kostet $69.99 einmalig, kein Abo.
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