Budgetplaner für Freiberufler ohne Lohnsteuerabzug: Bei 48.000 € Gewinn und 820 € Krankenkasse im Monat sind 6.633,00 € Einkommensteuer 2026 fällig (§ 32a EStG) – wer im ersten Jahr keine Vorauszahlungen hat, zahlt sie auf einen Schlag nach und danach am 10. März, Juni, September und Dezember voraus (§ 37 EStG).
Gilt für Sie, wenn Sie in Deutschland freiberuflich oder als Einzelunternehmer arbeiten und kein Arbeitgeber Lohnsteuer für Sie abführt. Ihr Konto zeigt dann mehr Geld, als Ihnen gehört: Die Einkommensteuer 2026 kommt erst mit dem Bescheid – im ersten Jahr meist ohne Vorauszahlungen, also auf einen Schlag, und danach zusätzlich vierteljährlich am 10. März, 10. Juni, 10. September und 10. Dezember (§ 37 EStG). Normale Budgetplaner beginnen beim Nettogehalt und kennen diese Steuer nicht.
| Zu versteuerndes Einkommen (vereinfacht: Gewinn minus Kranken- und Pflegeversicherung) | - |
| Einkommensteuer 2026 nach § 32a EStG (Grundtarif) | - |
| Solidaritätszuschlag (erst über 20.350 € Einkommensteuer) | - |
| Kirchensteuer | - |
| Steuer 2026 gesamt | - |
| Steuerrücklage pro Monat | - |
| Drohende Steuernachzahlung | - |
| Verfügbar pro Monat nach Steuerrücklage und Krankenkasse | - |
| Private Ausgaben pro Monat | - |
| Übrig pro Monat (Budget-Saldo) | - |
| Notgroschen-Ziel (Ausgaben plus Krankenkasse) | - |
| Monate bis der Notgroschen steht (0 = Saldo reicht nicht) | - |
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Die .xlsx-Arbeitsmappe für das Jahr, in dem der Steuerbescheid kommt: dieselben 12 lebenden Formeln plus Blatt „Bescheidjahr“ mit der neuen Vorauszahlung pro Quartal nach § 37 EStG, dem Betrag, der im Jahr nach dem Bescheid fällig wird (Nachzahlung plus 4 Vorauszahlungen), der dafür nötigen Rücklage
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Steuerberater nach § 24 Abs. 1 Nr. 1 StBVV (Tabelle A, BGBl. 2025 I Nr. 105): Einkommensteuererklärung 1/10 bis 6/10 einer vollen Gebühr – bei 48.000 € Einkünften (volle Gebühr 1.304 €) 130,40 € bis 782,40 € zzgl. USt, jedes Jahr,
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Eine Freiberuflerin in Deutschland mit 48.000,00 € Gewinn im ersten Jahr schuldet für 2026 6.633,00 € Einkommensteuer – und weil das Finanzamt noch keine Vorauszahlungen festgesetzt hat, ist die drohende Steuernachzahlung genau diese 6.633,00 €.
| Ergebnis | Wert |
|---|---|
| Zu versteuerndes Einkommen (Gewinn minus 12 × 820,00 € Krankenkasse) | 38.160,00 € |
| Einkommensteuer 2026, Grundtarif | 6.633,00 € |
| Steuerrücklage pro Monat | 552,75 € |
| Verfügbar pro Monat nach Steuerrücklage und Krankenkasse | 2.627,25 € |
| Private Ausgaben pro Monat | 2.400,00 € |
| Übrig pro Monat (Budget-Saldo) | 227,25 € |
Aus 4.000,00 € Gewinn pro Monat werden also 2.627,25 €, die ihr wirklich gehören. Wer mit 4.000,00 € plant, gibt jeden Monat 552,75 € aus, die dem Finanzamt zustehen.
Angestellte sehen die Lohnsteuer nie auf ihrem Konto. Bei Selbstständigen kommt jede Rechnung voll herein, und die Einkommensteuer wird erst mit dem Bescheid fällig. Im ersten Jahr setzt das Finanzamt meist noch keine Vorauszahlungen fest. Nach dem Bescheid kommt deshalb beides zusammen: die Nachzahlung für das abgelaufene Jahr und die neuen Vorauszahlungen am 10. März, 10. Juni, 10. September und 10. Dezember (§ 37 Abs. 1 EStG). Festgesetzt werden sie, sobald sie mindestens 400 € im Jahr betragen (§ 37 Abs. 5 EStG).
Im Beispiel heißt das: 6.633,00 € Nachzahlung plus vier Vorauszahlungen zu je 1.658,25 €, zusammen 13.266,00 € im Jahr nach dem Bescheid. Das sind 1.105,50 € pro Monat – doppelt so viel wie die normale Rücklage von 552,75 €.
Der Rechner hat 8 inputs und 12 formulas. Sie tragen ein: Gewinn 2026, Kranken- und Pflegeversicherung pro Monat, die Vorauszahlung laut Bescheid, Fixkosten, variable Ausgaben, Altersvorsorge, Ihren Kirchensteuersatz und wie viele Monate Notgroschen Sie wollen.
Daraus rechnet er die Einkommensteuer 2026 nach § 32a EStG: Grundfreibetrag 12.348 €, Zonen bis 17.799 €, 69.878 € und 277.825 €, Einkommen und Steuer auf volle Euro abgerundet. Der Solidaritätszuschlag fällt erst über 20.350 € Einkommensteuer an (§ 3 SolZG), mit höchstens 11,9 % des übersteigenden Betrags (§ 4 SolZG). Die Kirchensteuer kommt mit Ihrem Satz dazu: 8 % in Bayern und Baden-Württemberg, sonst 9 %.
Fast jede Budget-Vorlage beginnt beim Nettoeinkommen – für Selbstständige fehlt damit die größte Ausgabe des Jahres. Ein Haushaltsbuch zeigt dann einen Überschuss, der in Wahrheit eine Steuerschuld ist.
Der Rechner zieht vom Gewinn nur die Kranken- und Pflegeversicherung ab. Altersvorsorge, Kinderfreibeträge, Zusammenveranlagung und weitere Sonderausgaben sind nicht eingerechnet. Die Rücklage fällt dadurch eher etwas höher aus. Keine Steuerberatung.
Tragen Sie Ihre Zahlen ein. Richten Sie ein eigenes Steuerkonto ein und legen Sie die Steuerrücklage per Dauerauftrag am Monatsanfang dorthin.
Aus 8 inputs – Gewinn 2026, Kranken- und Pflegeversicherung, Vorauszahlung laut Bescheid, Fixkosten, variable Ausgaben, Altersvorsorge, Kirchensteuersatz, Notgroschen-Monate – rechnen 12 formulas Einkommensteuer 2026 nach § 32a EStG, Soli, Kirchensteuer, Ihre Steuerrücklage pro Monat, die drohende Steuernachzahlung, was pro Monat wirklich übrig bleibt und wann Ihr Notgroschen steht.
Für Freiberufler und Einzelunternehmer in Deutschland, besonders im ersten und zweiten Jahr der Selbstständigkeit, die keinen Lohnsteuerabzug haben. Das Finanzamt setzt Vorauszahlungen oft erst nach dem ersten Bescheid fest – bis dahin liegt die Einkommensteuer nur auf Ihrem Konto, wenn Sie sie selbst zurücklegen.
Haushaltsbuch-Vorlagen beginnen beim Nettogehalt, weil bei Angestellten der Arbeitgeber die Lohnsteuer abführt. Selbstständige haben kein Netto: Die Einkommensteuer nach dem Tarif 2026 mit Grundfreibetrag 12.348 €, der Soli ab 20.350 € Steuer und die Kirchensteuer fehlen dort ganz – genau das Geld, das später als Nachzahlung kommt.
Kostenlos im Browser: das komplette Monatsbudget 2026 mit allen 12 formulas, beliebig oft mit Ihren Zahlen, ohne Konto. Einmal bezahlt wird die .xlsx-Arbeitsmappe mit Blatt „Bescheidjahr“: Nachzahlung plus die vier neuen Vorauszahlungen am 10. März, Juni, September und Dezember, und wie viel Sie dafür monatlich zusätzlich zurücklegen müssen.
Für die Einkommensteuererklärung allein berechnet ein Steuerberater nach § 24 Abs. 1 Nr. 1 StBVV 1/10 bis 6/10 einer vollen Gebühr nach Tabelle A; bei 48.000 € Einkünften (volle Gebühr 1.304 €) sind das 130,40 € bis 782,40 € zzgl. USt, jedes Jahr – die Ermittlung des Gewinns nach § 25 StBVV kommt noch dazu.
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