Prüft das Wahlausschreiben der Betriebsratswahl: Einspruchs- und Vorschlagsfrist nach § 193 BGB, 6-Wochen-Frist, Sitzzahl § 9 BetrVG, Mindestsitze (d'Hondt), Stützunterschriften. Runs entirely in your browser — nothing is uploaded.
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Betriebsratswahl Frist berechnen: Einspruchs- und Vorschlagsfrist mit § 193 BGB, sechs Wochen bis zur Stimmabgabe, Sitzzahl § 9 BetrVG, Mindestsitze nach d'Hondt, Stützunterschriften – 14 Ch
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Echte Zahlen aus diesem Werkzeug, Zeile für Zeile.

Sechs Fehler fand der Wahlausschreiben Fristen-Check in einem Beispiel-Aushang für einen Betrieb mit 180 Arbeitnehmern – geschrieben für Wahlvorstände in Deutschland, die eine Betriebsratswahl außerhalb der regelmäßigen Wahlzeit vorbereiten.
Das Beispiel ist die Datei dirty.md, die dem Werkzeug beiliegt: ein Wahlausschreiben der fiktiven Muster Metallbau GmbH, erlassen am Freitag, 11.12.2026, Stimmabgabe am Dienstag, 19.01.2027. Jede Zeile sieht plausibel aus. Sechs davon halten der Wahlordnung nicht stand.
Einsprüche gegen die Wählerliste und Wahlvorschläge sind nach § 4 Abs. 1 und § 6 Abs. 1 WO vor Ablauf von zwei Wochen seit dem Erlass einzureichen. Wer im Kalender vierzehn Tage abzählt, landet beim Freitag, 25.12.2026. Das ist der 1. Weihnachtstag, danach kommen Samstag und Sonntag. § 41 WO verweist auf die §§ 186 bis 193 BGB, und § 193 BGB verschiebt das Fristende auf den nächsten Werktag: Montag, 28.12.2026. Im Beispiel stand beim Einspruch der 25.12.2026 und bei den Wahlvorschlägen sogar der 24.12.2026. Beide Fristen waren damit zu kurz angegeben.
Das Wahlausschreiben muss nach § 3 Abs. 1 WO spätestens sechs Wochen vor dem ersten Tag der Stimmabgabe erlassen werden. Für den 19.01.2027 heißt das: spätestens am 08.12.2026. Der Erlass am 11.12.2026 kam drei Tage zu spät. Der Check nennt beide Auswege: früher erlassen oder den Wahltag auf frühestens 22.01.2027 legen.
Nach der Staffel in § 9 BetrVG hat ein Betrieb mit 101 bis 200 Arbeitnehmern sieben Betriebsratsmitglieder. Im Beispiel stand fünf – die Zahl für 51 bis 100 Arbeitnehmer.
Das Geschlecht in der Minderheit muss nach § 15 Abs. 2 BetrVG mindestens entsprechend seinem Anteil vertreten sein; § 5 WO rechnet das mit dem Höchstzahlverfahren. Bei 48 Frauen und 132 Männern und sieben Sitzen lauten die Höchstzahlen 132, 66, 48, 44, 33, 26,4 und 24. Die 48 und die 24 gehören den Frauen: zwei Mindestsitze, nicht einer.
§ 14 Abs. 4 BetrVG verlangt in Betrieben mit mehr als 100 Wahlberechtigten die Unterschrift von einem Zwanzigstel der Wahlberechtigten, mindestens drei, höchstens fünfzig. Bei 172 Wahlberechtigten sind das aufgerundet neun. Im Beispiel standen drei.
Die Wahl kann nach § 19 BetrVG binnen zwei Wochen nach Bekanntgabe des Ergebnisses angefochten werden – von drei Wahlberechtigten, einer im Betrieb vertretenen Gewerkschaft oder dem Arbeitgeber. Hat die Anfechtung Erfolg, wird die Wahl wiederholt. Die Kosten der Wahl trägt nach § 20 Abs. 3 BetrVG der Arbeitgeber.
Die Erweiterung liest das Wahlausschreiben als Markdown- oder Textdatei in VS Code oder in der kostenlosen Web-Version und prüft 14 Punkte. Die bereinigte Datei clean.md mit Erlass am 01.12.2026, Fristen bis 15.12.2026 und Stimmabgabe am 21.01.2027 ergibt null Befunde. Feiertage kennt der Check bundesweit; Landesfeiertage am Betriebssitz muss der Wahlvorstand selbst ergänzen. Bei 5 bis 100 Wahlberechtigten meldet er, dass das vereinfachte Wahlverfahren nach § 14a BetrVG Pflicht ist.
Die Prüfung ist kostenlos und braucht kein Konto. Die Vollversion exportiert den Prüfbericht mit Paragraf je Befund als Datei für die Wahlakte.
Er liest das Wahlausschreiben einer Betriebsratswahl als Markdown- oder Textdatei und prüft 14 Punkte aus BetrVG und Wahlordnung: Einspruchs- und Vorschlagsfrist mit Wochenend- und Feiertagsregel nach § 193 BGB, die Sechs-Wochen-Frist vor der Stimmabgabe, die Sitzzahl nach § 9 BetrVG, die Mindestsitze nach d'Hondt und die Zahl der Stützunterschriften. Jeder Befund nennt Zeile und richtigen Wert.
Für Wahlvorstände in deutschen Betrieben, die ein Wahlausschreiben für die Betriebsratswahl entwerfen, etwa bei der ersten Wahl in einem Betrieb außerhalb der regelmäßigen Wahlzeit vom 1. März bis 31. Mai. Auch Personalabteilungen, Gewerkschaftssekretäre und Kanzleien, die den Aushang gegenlesen, bekommen in Sekunden die richtigen Fristtage und Zahlen.
Ein Kalender zählt vierzehn Tage ab dem Erlass; er wendet aber nicht § 193 BGB an. Im Beispiel mit Erlass am 11.12.2026 endet die Zählung am 25.12.2026, einem Feiertag vor einem Wochenende, richtig ist der 28.12.2026. Sitzzahl, d'Hondt-Mindestsitze und Stützunterschriften muss man zusätzlich aus drei Vorschriften zusammenrechnen.
Kostenlos und ohne Konto: alle 14 Checks für jedes Wahlausschreiben, in VS Code und in der Web-Version, mit richtigem Datum oder richtiger Zahl je Befund. Die Vollversion für einmalig $29 prüft alle Wahlausschreiben im Ordner auf einmal und exportiert den Prüfbericht mit Paragraf je Befund als Datei, damit der Wahlvorstand die Prüfung in der Wahlakte nachweisen kann.
Seminaranbieter verlangen für eine Wahlvorstandsschulung zwischen 169 € und 999 € je Teilnehmer zuzüglich Mehrwertsteuer. Die Schulung erklärt das Verfahren; der Check rechnet danach die konkreten Tage und Zahlen im eigenen Aushang nach. Wird eine fehlerhafte Wahl erfolgreich angefochten, muss sie wiederholt werden, und der Arbeitgeber trägt die Kosten der Wahl nach § 20 Abs. 3 BetrVG.
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