Green Claims UWG 2026 — umweltaussagen online prüfen

Ab dem 27.09.2026 sind die im Tool genannten Umweltaussagen nach UWG-Anhang Nr. 2a, 4a, 4b, 4c und 10a verboten. Geprüft werden Produkttexte, Shop-Templates und JSON-Feeds, zum Beispiel Aussagen wie „umweltfreundlich“, „klimaneutral“ und eigene Nachhaltigkeitssiegel. Das Ergebnis nennt jede riskante Aussage mit Anhang-Nummer und Fix.

Findet in Produkttexten Umweltaussagen, die ab 27.09.2026 nach dem UWG-Anhang (Nr. 2a, 4a, 4b, 4c, 10a) verboten sind: umweltfreundlich, klimaneutral, eigene Siegel – mit Nummer und Fix. Läuft komplett in Ihrem Browser — nichts wird hochgeladen.

Vollversion: ganzen Workspace prüfen + CSV-Export – $29 einmalig · ein Lizenzschlüssel pro Person oder Team-Platz.

Dieselbe Prüflogik wie die VS-Code-Erweiterung, Byte für Byte.

Kostenlos installieren

Kostenlos für die Datei im Editor – ohne Schlüssel, ohne Limit. Der Workspace-Durchlauf und der Bericht fragen nach einem Schlüssel.

Open VSX (Cursor, VSCodium)

Team? Ein Schlüssel für alle ReadyStack-Linter, 5 Plätze, $149 einmalig

Eine E-Mail, wenn sich diese Regel ändert
Wir beobachten die Vorschriften und Herstellerquellen hinter Green-Claims-Lint: Umweltaussagen nach UWG 2026 täglich. Ändert sich eine Regel, bekommen Sie genau eine E-Mail mit der Änderung und der aktualisierten Prüfung. Kein Newsletter.

Vollversion holen $29

Ganzen Workspace auf einmal prüfen und alle Treffer als CSV-Liste mit Datei, Zeile und Anhang-Nummer für die Rechtsprüfung exportieren.

Einmal zahlen, ein Lizenzschlüssel für dieses Tool. Der Schlüssel erscheint direkt nach der Zahlung.

Eine anwaltliche Abmahnung kostet nach RVG bei 25.000 € Gegenstandswert 1.225,10 € netto (1,3 Geschäftsgebühr Nr. 2300 VV RVG = 1.205,10 € + 20 € Pauschale Nr. 7002).

Vollversion kaufen — $29
ENDEJAESPT

Werkzeug finden

· ReadyStack

Rechenbeispiel

Echte Zahlen aus diesem Werkzeug, Zeile für Zeile.

Green-Claims-Lint: Umweltaussagen nach UWG 2026

1.225,10 € netto kostet eine anwaltliche Abmahnung nach RVG bei 25.000 € Gegenstandswert – und ab dem 27. September 2026 reicht dafür ein einziges „umweltfreundlich“ in der Produktbeschreibung eines Online-Händlers in Deutschland.

Der Grund ist das Dritte Gesetz zur Änderung des UWG (BGBl. 2026 I Nr. 43). Es setzt die EU-Richtlinie 2024/825 um und erweitert die schwarze Liste im Anhang zu § 3 Abs. 3 UWG. Was dort steht, ist ohne Abwägung unzulässig. Eine Übergangsfrist für bereits gedruckte Verpackungen oder alte Shop-Texte gibt es nicht.

Die wichtigsten neuen Nummern:

Dazu kommt § 5 UWG: Wer „bis 2030 klimaneutral“ verspricht, braucht einen öffentlichen, realistischen Umsetzungsplan und regelmäßige Prüfung durch unabhängige Sachverständige.

Wie viel davon steckt in einem normalen Produkttext? Wir haben eine typische Produktseite einer Trinkflasche geschrieben, so wie sie in vielen Shops steht, und mit Green-Claims-Lint geprüft. Ergebnis: 12 Treffer, davon 9 Verstöße und 3 Warnungen. „umweltfreundlich“ und „die grüne Wahl“ in der ersten Zeile, „nachhaltig“ und „klimaneutrales Produkt“ in der zweiten, die kompensierten CO2-Emissionen, das eigene Nachhaltigkeitssiegel, der FCKW-freie Deckel, „100 % recycelbar“ für die ganze Flasche, „eco-friendly“ und „sustainable“ auf Englisch, das Klimaziel für 2030 und „hält ein Leben lang“.

Dann haben wir dieselbe Seite umformuliert: „Die Flasche besteht zu 70 % aus recyceltem Edelstahl“, „Die Umverpackung ist zu 100 % aus Recyclingkarton“, Blauer Engel mit Nummer, „getestet für 10.000 Spülgänge“. Ergebnis: 0 Treffer.

Warum nicht einfach nach „umweltfreundlich“ suchen? Weil die Suche auch Sätze markiert, in denen die Eigenschaft im selben Satz belegt ist – die sind nach Nr. 4a zulässig. Green-Claims-Lint bleibt still, wenn in der Zeile eine Prozentangabe, eine Norm wie EN 13432, eine Energieeffizienzklasse oder der Blaue Engel steht. Umgekehrt heilt eine Zahl bei Nr. 4c nichts: „Klimaneutral dank Kompensation: 100 % unserer CO2-Emissionen werden ausgeglichen“ ergibt trotzdem zwei Verstöße.

Die Erweiterung läuft in VS Code und liest Markdown, HTML, JSON und Text – also Produktbeschreibungen, Shopify-Liquid-Exporte, Shopware-Snippets und Produktfeeds. Jeder Treffer erscheint im Problems-Fenster mit Zeile, Anhang-Nummer und einer zulässigen Fassung. Insgesamt sind es 17 Regeln.

Die offene Datei wird kostenlos vollständig geprüft, im Editor und in der Web-Version im Browser. Wer den ganzen Workspace auf einmal prüfen und die Treffer als CSV an die Rechtsabteilung geben will, nutzt die Vollversion.

Grenzen: Das ist eine Wortmuster-Prüfung, keine Rechtsberatung. Bilder und Siegel-Grafiken werden nicht gelesen, und ob eine Spezifizierung klar genug ist, entscheidet im Zweifel ein Gericht. Aber die Liste der Stellen, über die man mit dem Anwalt sprechen muss, steht in einer Minute.

15 Sekunden — was es wirklich tut

Häufige Fragen

Was macht Green-Claims-Lint?

Green-Claims-Lint prüft Produkttexte, Shop-Templates und JSON-Produktfeeds in VS Code auf Umweltaussagen, die ab dem 27. September 2026 nach dem UWG-Anhang verboten sind: allgemeine Aussagen wie „umweltfreundlich“ (Nr. 4a), Kompensations-Claims wie „klimaneutral“ (Nr. 4c), eigene Siegel (Nr. 2a), Teil-für-Ganzes (Nr. 4b) und gesetzliche Pflichten als Vorteil (Nr. 10a). Jeder Treffer zeigt Zeile, Anhang-Nummer und eine zulässige Fassung.

Für wen ist Green-Claims-Lint gedacht?

Für Online-Händler, Shopify- und Shopware-Entwickler, Content- und Marketing-Teams in Deutschland, die Produkttexte in Markdown, HTML oder JSON pflegen. Wer vor dem 27. September 2026 seine Produktbeschreibungen, Kategorietexte und Feeds auf „umweltfreundlich“, „nachhaltig“, „klimaneutral“ oder eigene Siegel durchsehen muss, bekommt eine Liste mit Zeile und UWG-Anhang-Nummer statt einer manuellen Suche.

Warum reicht eine Wortsuche oder ein Chatbot nicht?

Eine Wortsuche nach „umweltfreundlich“ markiert auch zulässige Sätze, in denen die Eigenschaft im selben Satz konkret belegt ist. Green-Claims-Lint unterscheidet das: Mit Prozentangabe, Norm oder Blauem Engel bleibt Nr. 4a still, „klimaneutral dank Kompensation“ nach Nr. 4c aber bleibt verboten, auch mit Zahl. Ein Chatbot liefert dagegen keine Zeilennummern über hunderte Dateien.

Was ist kostenlos und was kostet die Vollversion?

Kostenlos: Die gerade offene Datei wird vollständig mit allen 17 Regeln geprüft, im Editor und in der Web-Version. Im Beispieltext sind das 12 Treffer, davon 9 Verstöße und 3 Warnungen. Die Vollversion für $29 einmalig prüft den ganzen Workspace auf einmal und exportiert alle Treffer als CSV mit Datei, Zeile und Anhang-Nummer.

Was kostet eine Abmahnung wegen Greenwashing im Vergleich?

Eine anwaltliche Abmahnung kostet nach RVG bei 25.000 € Gegenstandswert 1.225,10 € netto: 1,3 Geschäftsgebühr nach Nr. 2300 VV RVG von 1.205,10 € plus 20 € Pauschale nach Nr. 7002. Dazu kommen Unterlassungserklärung und mögliche Vertragsstrafe. Die Prüfung der offenen Datei mit Green-Claims-Lint ist kostenlos, die Workspace-Version kostet $29 einmalig.

Frage zu diesem Werkzeug

Eine Frage, beantwortet von der Person, die es gebaut hat. E-Mail nur, wenn Sie die Antwort zugeschickt möchten.

Dieses Tool kostenlos auf Ihrer Website einbinden

Fügen Sie diesen Code in Ihre Seite ein. Er läuft im Browser Ihrer Besucher und bleibt aktuell. Eingaben werden nicht gespeichert.

 Alle einbettbaren Rechner

Für Kanzleien und Unternehmen: Ihr Name und Logo statt unserem, und das Ergebnis + die E-Mail jedes Besuchers in Ihrem Postfach (nur mit seiner Zustimmung) — Pro ab 19 $/Monat. Pro ansehen →

Was ändert sich 2027? Alle Stichtage mit amtlicher Quelle →