Echte Zahlen aus diesem Werkzeug, Zeile für Zeile.

Seit dem 1. Januar 2026 gilt in Deutschland für Speisen im Restaurant dauerhaft der ermäßigte Umsatzsteuersatz von 7 %. Der Bundesrat hat dem Steueränderungsgesetz am 19. Dezember 2025 zugestimmt. Für Getränke bleibt es bei 19 %. Das klingt nach einer Entlastung, und das ist es auch – aber nur, wenn die Kasse mitzieht.
Was eine falsch eingestellte Kasse kostet
Nehmen wir ein Gasthaus mit 30.000 € Speisenumsatz brutto im Monat. Richtig gebucht mit 7 % stecken darin 1.962,62 € Umsatzsteuer. Bucht die Kasse die Speisen noch mit 19 %, weist sie 4.789,92 € aus. Die Differenz: 2.827,30 € in einem einzigen Monat. Wer auf dem Bon 19 % ausweist, schuldet diesen Betrag nach § 14c Abs. 1 UStG, bis die Rechnung berichtigt ist. Das Geld fehlt dann dort, wo die Senkung eigentlich ankommen sollte.
Ein größeres Haus mit 45.000 € Speisenumsatz im Monat weist bei falscher Einstellung 4.240,94 € zu viel aus. Ein Café mit 12.000 € Speisenumsatz immer noch 1.130,92 €. Die Getränke ändern daran nichts: 9.000 € Getränkeumsatz enthalten bei 19 % richtig 1.436,97 € Umsatzsteuer, vorher wie nachher.
Pro Gericht sieht das so aus: Ein Wiener Schnitzel vom Kalb für 24,90 € enthält bei 7 % genau 1,63 € Umsatzsteuer, netto bleiben 23,27 €. Bei 19 % wären es 3,98 €. Ein Pils vom Fass für 4,90 € enthält unverändert 0,78 €, ein Grauburgunder 0,2 l für 6,80 € 1,09 €.
Warum eine Speisekarte mit Steuerspalte hilft
Die meisten Speisekarten-Vorlagen sind Layouts aus Word oder Canva. Sie sehen gut aus, rechnen aber nicht. Unsere kostenlose Restaurant Speisekarte Vorlage läuft im Browser: Sie tragen jede Position mit Bruttopreis ein, wählen Speise oder Getränk, und die Vorlage zeigt darunter die Umsatzsteuer mit dem richtigen Satz und den Nettobetrag. Die Steuerspalte blenden Sie für den Druck aus. So haben Sie ein Blatt für die Gäste und eines, das Sie mit der Steuerzuordnung Ihrer Kasse vergleichen.
Allergene: Pflicht auch ohne Etikett
Auch bei loser Ware müssen Gäste vor dem Kauf erfahren, welche der 14 Hauptallergene nach LMIV Anhang II enthalten sind. Die deutsche Durchführungsverordnung (LMIDV § 4) erlaubt die mündliche Auskunft nur, wenn eine schriftliche Dokumentation vorliegt und ein Hinweis darauf zu sehen ist. Die Vorlage setzt Fußnoten nach der Nummerierung von Anhang II – Gluten 1, Eier 3, Sellerie 9, Senf 10, Sulfite 12 – und druckt die Legende nur mit den Allergenen, die auf Ihrer Karte tatsächlich vorkommen.
Vorbestellungen mit Allergenangabe
Für die Weihnachtsfeier-Saison gibt es das WordPress-Plugin. Der Shortcode setzt ein Vorbestellformular auf Ihre Seite: Name, E-Mail, Telefon, Datum, Uhrzeit, Personenzahl, Menüwahl aus fünf Arten und das Allergen der Gruppe aus allen 14 Hauptallergenen. Jede Vorbestellung landet in einer Liste im Adminbereich, 50 pro Seite. Die kostenlose Version nimmt Vorbestellungen vollständig an. Die Pro-Version schickt jede Vorbestellung per E-Mail an Sie und eine Bestätigung an den Gast und exportiert alle Allergenangaben als CSV für Ihren Ordner.
Probieren Sie es mit Ihren eigenen Zahlen: Speisenumsatz eintragen, Ergebnis ablesen, Kasse prüfen.