Für Social-Media- und Content-Verantwortliche in deutschen Unternehmen, Agenturen und Onlineshops
Affiliate-Link ohne „Werbung“ am Anfang: Eine Abmahnung kostet bei €25.000 Gegenstandswert €1.225,10 netto. Prüfe deinen Beitrag hier gratis, bevor er live geht.
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Eine kostenlose Redaktionsplan-Vorlage ist eine Tabelle mit Datum, Kanal und Thema: Sie hat kein Feld für Gegenleistung und Kennzeichnung, keine Bildlizenz und zeigt dir nicht, welcher Beitrag noch ohne „Werbung“ auf Freigabe wartet.
Installation: 1) ZIP entpacken · 2) Obsidian ▸ „Open folder as vault“ (deutsch: „Ordner als Vault öffnen“) ▸ Ordner wählen · 3) In einen bestehenden Vault: den Ordner hineinkopieren. Menünamen unterscheiden sich je nach Version und Sprache. Community-Plugins: keine.
# Redaktionsplan Vorlage — Start hier Dieser Vault ist dein Redaktionsplan für Social Media, Newsletter und Blog eines deutschen Unternehmens. Jeder Beitrag trägt drei Dinge, die ein leerer Kalender nicht kennt: die **Kennzeichnung** (Werbung ja oder nein, § 5a Abs. 4 UWG und § 6 DDG), die **Bildlizenz** und die **Freigabe**. ## Die ersten 5 Minuten 1. Lies [[Kennzeichnung Regeln]]. Eine Frage entscheidet: Gibt es eine Gegenleistung von einem fremden Unternehmen? 2. Öffne `Redaktionsplan.base`. Dort steht das Beispielquartal Oktober bis Dezember 2026 der Rösterei Brandt GmbH. 3. Schau in die Ansicht **Kennzeichnung fehlt**. Dort steht [[2026-11-03 Blog Mühlenvergleich]]: Affiliate-Links, aber noch kein „Werbung“ am Anfang. 4. Lege deinen ersten eigenen Beitrag an: neue Notiz ▸ Vorlage einfügen ▸ „Beitrag“. ## Der Weg eines Beitrags Idee → Entwurf → Kennzeichnung geprüft → Freigabe → geplant → veröffentlicht. Der Ablauf als Bild: `Freigabeprozess.canvas`. ## Kanäle - [[Instagram]] · [[LinkedIn]] · [[TikTok]] · [[YouTube]] · [[Newsletter]] · [[Blog]] ## Übersichten (Bases) - `Redaktionsplan.base` — alle Beiträge nach Datum, dazu die Ansichten „Freigabe offen“ und „Kennzeichnung fehlt“ - `Kooperationen.base` — jede Partnerschaft mit Gegenleistung - `Bildrechte.base` — jede Bildlizenz mit Quelle und Namensnennung - `Kampagnen.base` — Aktionen mit Zeitraum und Bedingungen - `Kanäle.base` — Rhythmus und Ort der Kennzeichnung je Kanal ## Was ein fehlendes „Werbung“ kostet Eine Abmahnung mit 1,3-Geschäftsgebühr (Nr. 2300 VV RVG) und €20 Pauschale (Nr. 7002 VV RVG) kostet bei €25.000 Gegenstandswert €1.225,10 netto. Die Rechnung steht in [[Abmahnkosten RVG]]. ## Das Beispielquartal - [[Monatsplanung 2026-10]] · [[Monatsplanung 2026-11]] · [[Monatsplanung 2026-12]] - Kampagnen: [[Kampagne Black Friday 2026]] · [[Kampagne Adventsgewinnspiel 2026]] - Kooperation: [[Kooperation Kaffee mit Lena 2026]] - Freigabe: [[Freigabe Blog Mühlenvergleich]] Kein Rechtsrat. Der Vault ordnet deine Arbeit; im Zweifel fragst du eine Anwältin oder einen Anwalt.
Sie ist ein Obsidian-Vault mit 43 Dateien, in dem jeder Beitrag für Instagram, LinkedIn, TikTok, YouTube, Newsletter oder Blog eine Gegenleistung, eine Kennzeichnung, eine Bildlizenz und eine Freigabe trägt. 6 Vorlagen legen Beiträge, Kooperationen, Kampagnen, Bildlizenzen, Monatspläne und Freigaben an, 5 Bases sammeln sie. Die Ansicht „Kennzeichnung fehlt“ zeigt jeden Beitrag ohne Wort.
Für Social-Media- und Content-Verantwortliche in deutschen kleinen und mittleren Unternehmen, Agenturen und Onlineshops, die mehrere Kanäle planen und mit Creatorn, Rabattaktionen, Gewinnspielen oder Affiliate-Links arbeiten. Wer nur privat postet und keine Gegenleistung bekommt, braucht die Kennzeichnungsfelder nicht.
Eine kostenlose Vorlage ist eine Tabelle mit Datum, Kanal und Thema. Sie hat kein Feld für Gegenleistung und Kennzeichnung nach § 5a Abs. 4 UWG, keine Bildlizenz und keine Freigabe. Sie zeigt dir deshalb nicht, welcher Beitrag mit Affiliate-Link oder Creator-Honorar noch ohne „Werbung“ live gehen würde.
Gratis im Browser läuft der Kennzeichnungs-Check für einen Beitrag. Du wählst 4 Angaben: wer postet, welche Gegenleistung, welcher Kanal und welcher Gegenstandswert. Du bekommst 4 Antworten: ob gekennzeichnet werden muss, welches Wort an welche Stelle, welche Norm und die Abmahnkosten nach RVG. Dazu die Vault-Karte und die Start-Notiz.
Eine Abmahnung mit 1,3-Geschäftsgebühr nach Nr. 2300 VV RVG und €20 Pauschale kostet bei €25.000 Gegenstandswert €1.225,10 netto, dazu meist eine Unterlassungserklärung mit Vertragsstrafe. Der Vault kostet $69.99 einmalig, kein Abo, und hält die Kennzeichnung für jeden weiteren Beitrag fest.
Rechengrundlage: RVG § 13 Abs. 1 mit Nr. 2300 und 7002 VV RVG: 1,3 × €927 Gebühr + €20 Pauschale = €1.225,10 netto Abmahnkosten bei €25.000 Gegenstandswert. Kein Rechtsrat.
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Affiliate-Link ohne „Werbung“ am Anfang: Eine Abmahnung kostet bei €25.000 Gegenstandswert €1.225,10 netto. Jeder Beitrag trägt hier Kennzeichnung, Bildlizenz und Freigabe.
RVG § 13 Abs. 1 mit Nr. 2300 und 7002 VV RVG: 1,3 × €927 Gebühr + €20 Pauschale = €1.225,10 netto Abmahnkosten bei €25.000 Gegenstandswert.
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Du planst das vierte Quartal: Black Friday, Adventsgewinnspiel, dazu ein Blogartikel über Kaffeemühlen mit drei Affiliate-Links. Der Artikel ist fertig, die Freigabe steht aus. Was fehlt, ist ein einziges Wort über dem ersten Absatz: „Werbung“.
Das Gesetz dazu ist kurz. Nach § 5a Abs. 4 UWG handelt unlauter, wer den kommerziellen Zweck einer geschäftlichen Handlung nicht kenntlich macht, sofern er sich nicht unmittelbar aus den Umständen ergibt. Bei einer Handlung zugunsten eines fremden Unternehmens liegt kein kommerzieller Zweck vor, wenn es kein Entgelt und keine ähnliche Gegenleistung gibt. Aber: Die Gegenleistung wird vermutet. Wer nichts bekommen hat, muss das glaubhaft machen.
Für Websites, Social Media und Newsletter kommt § 6 DDG dazu. Kommerzielle Kommunikation muss klar als solche zu erkennen sein, der Auftraggeber muss identifizierbar sein. Rabatte und Gewinnspiele müssen als solche erkennbar sein, ihre Bedingungen leicht zugänglich. Im Newsletter dürfen Absender und kommerzieller Charakter im Betreff nicht verschleiert werden.
Was kostet es, wenn das Wort fehlt? Die Rechnung steht im RVG. Bei €25.000 Gegenstandswert beträgt die Gebühr nach § 13 Abs. 1 RVG €927. Eine Abmahnung wird meist mit der 1,3-Geschäftsgebühr nach Nr. 2300 VV RVG abgerechnet, das sind €1.205,10. Dazu kommen €20 Pauschale nach Nr. 7002 VV RVG. Zusammen €1.225,10 netto. Bei €5.000 Gegenstandswert sind es €480,85, bei €50.000 sind es €1.784,10. Den Wert setzt der Abmahnende an, im Streit das Gericht. Und meist kommt eine Unterlassungserklärung mit Vertragsstrafe dazu, die jeden späteren Beitrag betrifft.
Drei Fälle zeigen, wie verschieden die Antwort ausfällt.
Erstens: der Blogartikel mit Affiliate-Links auf dem Firmenblog. Die Provision kommt von einem fremden Händler. Also „Werbung“, und zwar über dem ersten Absatz, vor dem ersten Link.
Zweitens: Eine Creatorin bekommt eine Kaffeemühle geschenkt und zeigt sie auf Instagram. Ein Gratisprodukt zum Behalten ist eine Gegenleistung. „Werbung“ gehört in die erste Zeile der Caption, nicht zwischen die Hashtags am Ende. Das Partnerschafts-Label der Plattform setzt sie zusätzlich.
Drittens: Der eigene Newsletter kündigt den eigenen Rabatt an. Hier ergibt sich der kommerzielle Zweck aus den Umständen, ein Extra-Wort ist meist nicht nötig. Aber Absendername und Betreff müssen offen sagen, wer schreibt und dass es um ein Angebot geht, und die Rabattbedingungen gehören verlinkt.
Das Problem ist nicht das Wissen. Das Problem ist der Plan. Eine übliche Redaktionsplan-Vorlage hat Spalten für Datum, Kanal und Thema. Sie hat keine Spalte für Gegenleistung, keine für Kennzeichnung, keine für die Bildlizenz. Deshalb fällt der Blogartikel ohne „Werbung“ erst auf, wenn er online ist.
Der Obsidian-Vault dreht das um. Jeder Beitrag trägt die Felder gegenleistung, kennzeichnung und bildlizenz. Die Vorlage setzt die Kennzeichnung auf „fehlt“, bis jemand sie prüft. In Redaktionsplan.base gibt es die Ansicht „Kennzeichnung fehlt“: Dort steht jeder Beitrag, der noch kein Wort hat. Im Beispielquartal der Rösterei ist das genau der Mühlenvergleich.
Probier es zuerst mit deinem eigenen Beitrag. Der Kennzeichnungs-Check im Browser fragt vier Dinge: wer postet, welche Gegenleistung, welcher Kanal, welcher Gegenstandswert. Er sagt dir, ob gekennzeichnet werden muss, welches Wort an welche Stelle, welche Norm und was eine Abmahnung kosten würde. Kein Rechtsrat, aber eine klare Prüfung vor dem Veröffentlichen.
Sie ist ein Obsidian-Vault mit 43 Dateien, in dem jeder Beitrag für Instagram, LinkedIn, TikTok, YouTube, Newsletter oder Blog eine Gegenleistung, eine Kennzeichnung, eine Bildlizenz und eine Freigabe trägt. 6 Vorlagen legen Beiträge, Kooperationen, Kampagnen, Bildlizenzen, Monatspläne und Freigaben an, 5 Bases sammeln sie. Die Ansicht „Kennzeichnung fehlt“ zeigt jeden Beitrag ohne Wort.
Für Social-Media- und Content-Verantwortliche in deutschen kleinen und mittleren Unternehmen, Agenturen und Onlineshops, die mehrere Kanäle planen und mit Creatorn, Rabattaktionen, Gewinnspielen oder Affiliate-Links arbeiten. Wer nur privat postet und keine Gegenleistung bekommt, braucht die Kennzeichnungsfelder nicht.
Eine kostenlose Vorlage ist eine Tabelle mit Datum, Kanal und Thema. Sie hat kein Feld für Gegenleistung und Kennzeichnung nach § 5a Abs. 4 UWG, keine Bildlizenz und keine Freigabe. Sie zeigt dir deshalb nicht, welcher Beitrag mit Affiliate-Link oder Creator-Honorar noch ohne „Werbung“ live gehen würde.
Gratis im Browser läuft der Kennzeichnungs-Check für einen Beitrag. Du wählst 4 Angaben: wer postet, welche Gegenleistung, welcher Kanal und welcher Gegenstandswert. Du bekommst 4 Antworten: ob gekennzeichnet werden muss, welches Wort an welche Stelle, welche Norm und die Abmahnkosten nach RVG. Dazu die Vault-Karte und die Start-Notiz.
Eine Abmahnung mit 1,3-Geschäftsgebühr nach Nr. 2300 VV RVG und €20 Pauschale kostet bei €25.000 Gegenstandswert €1.225,10 netto, dazu meist eine Unterlassungserklärung mit Vertragsstrafe. Der Vault kostet $69.99 einmalig, kein Abo, und hält die Kennzeichnung für jeden weiteren Beitrag fest.
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