Verlustverrechnungstopf Rechner 2026 – Aktientopf, allgemeiner Topf und deine Erstattung

Für Trader und Privatanleger in Deutschland mit mehreren Depots. Aktienverluste zählen nur gegen Aktiengewinne. Liegt dein Verlust bei einem anderen Broker als dein Gewinn, brauchst du eine Verlustbescheinigung – Antrag bis 15.12.2026 bei der Bank.

Deine Zahlen 2026 (alle Depots zusammen)

Dein Ergebnis 2026

Erstattung über Anlage KAP: 1.793,50 €

Saldo Aktientopf−2.400,00 €
Saldo allgemeiner Verlusttopf1.750,00 €
Positive Kapitalerträge nach Verlustverrechnung1.750,00 €
Davon steuerfrei (Sparer-Pauschbetrag)1.000,00 €
Steuerpflichtige Kapitalerträge750,00 €
Abgeltungsteuer (§ 32d EStG)187,50 €
Solidaritätszuschlag 5,5 %10,31 €
Kirchensteuer0,00 €
Steuer 2026 über alle Depots197,81 €
Erstattung über Anlage KAP1.793,50 €
Verlustvortrag Aktientopf nach 20272.400,00 €
Verlustvortrag allgemeiner Topf nach 20270,00 €

Die Erstattung gilt nur, wenn für jedes Depot mit Verlust eine Verlustbescheinigung vorliegt (§ 20 Abs. 6 Satz 5 EStG).

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Trades einfügen statt Summen tippen (optional)

Eine Zeile pro Trade: Datum;Depot;Art;Gewinn – Art = Aktie oder Sonstiges, Verlust mit Minus. Bleibt in deinem Browser, nichts wird an einen Server geschickt.

Die Regeln hinter der Rechnung

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Die Excel-Datei Trade-Tagebuch 2026: 500 Zeilen für jeden einzelnen Trade mit Depot-Spalte für bis zu drei Broker, automatischer Zuordnung zu Aktientopf oder allgemeinem Topf, Monatsübersicht mit 12 Monaten, Gewinnquote je Monat und einer Liste, welches Depot bis 15. Dezember 2026 eine Verlustbesche

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Steuerberater nach § 13 StBVV: Zeitgebühr 16,50 € bis 41 € je angefangene Viertelstunde. Abgeltungsteuer 25 % (§ 32d EStG), Solidaritätszuschlag 5,5 % (§ 4 SolzG), Sparer-Pauschbetrag 1.000 € / 2.000 € (§ 20 Abs. 9 EStG).

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Verlustverrechnungstopf Rechner 2026 – Aktientopf, allgemeiner Topf und Erstattung über Anlage KAP

€1.793,50 Erstattung für einen Trader in Deutschland mit zwei Depots – so viel holt das Beispiel im Verlustverrechnungstopf Rechner 2026 über die Anlage KAP zurück. Depot 1 hat 6.800 € Aktiengewinne, 3.150 € sonstige Erträge und 1.400 € sonstige Verluste; die Bank hat darauf 1.991,31 € Kapitalertragsteuer und Soli einbehalten. Depot 2 hat 9.200 € Aktienverluste und sonst nichts.

Über beide Depots gerechnet sieht das Jahr so aus: Aktientopf 6.800 € minus 9.200 € ergibt −2.400 €. Der allgemeine Topf steht bei 3.150 € minus 1.400 € gleich 1.750 €. Nach dem Sparer-Pauschbetrag von 1.000 € bleiben 750 € steuerpflichtig. Abgeltungsteuer 187,50 €, Soli 10,31 €, zusammen 197,81 €. Einbehalten wurden 1.991,31 €, also kommen 1.793,50 € zurück. Die −2.400 € gehen als Verlustvortrag Aktientopf ins Jahr 2027.

Der Haken: Das Finanzamt rechnet so nur, wenn Depot 2 eine Verlustbescheinigung ausstellt. Nach § 20 Abs. 6 Satz 5 EStG werden Verluste, die dem Steuerabzug unterliegen, nur mit dieser Bescheinigung verrechnet. Und nach § 43a Abs. 3 Satz 5 EStG muss der unwiderrufliche Antrag bis zum 15. Dezember des laufenden Jahres bei der Bank eingehen. Für 2026 heißt das: bis 15.12.2026. Verpasst du das, bleibt der Verlust im Topf von Depot 2 stehen und wartet dort auf spätere Gewinne – die Erstattung für 2026 bleibt aus.

Warum zwei Töpfe? § 20 Abs. 6 Satz 4 EStG erlaubt, Verluste aus Aktienverkäufen nur mit Gewinnen aus Aktienverkäufen zu verrechnen. Verluste aus ETFs, Anleihen, Optionen und Zertifikaten landen dagegen im allgemeinen Topf und mindern alle Kapitalerträge, auch Aktiengewinne. Dieselben 9.200 € Verlust wirken deshalb ganz verschieden, je nachdem, womit du sie gemacht hast.

Wäre der Verlust aus einem ETF statt aus Aktien, stünde der allgemeine Topf bei 3.150 € minus 10.600 € gleich −7.450 €. Der frisst die 6.800 € Aktiengewinn komplett auf, die Steuer fällt auf 0 €, die vollen 1.991,31 € kommen zurück und 650 € gehen als Vortrag allgemeiner Topf nach 2027.

Dein Broker zeigt dir diese Rechnung nicht. Er verrechnet nur innerhalb des eigenen Depots. Ein normales Trading-Journal zählt Gewinne, Verluste und Gewinnquote, kennt aber weder den Aktientopf noch den Sparer-Pauschbetrag noch die Formel aus § 32d EStG: Abgeltungsteuer 25 %, mit Kirchensteuer e / (4 + k), dazu 5,5 % Soli nach § 4 SolzG.

Der Rechner im Browser nimmt deine eigenen Summen aus den Jahressteuerbescheinigungen, oder du fügst deine Trades ein: eine Zeile pro Trade mit Datum, Depot, Art und Gewinn. Er zeigt Gewinnquote, beide Töpfe, Steuer, Erstattung und Verlustvortrag und sagt dir, in welchem Depot ein Verlust liegen bleibt. Alles bleibt in deinem Browser, nichts geht an einen Server, kein Konto.

Ein zweites Beispiel mit Kirchensteuer 9 % und nur 2.000 € Aktienverlust: 5.550 € steuerpflichtig, Abgeltungsteuer 1.356,97 €, Soli 74,63 €, Kirchensteuer 122,13 €. Wurden nur 1.500 € einbehalten, zeigt der Rechner 53,73 € Nachzahlung – auch das solltest du vor der Steuererklärung wissen.

Die Excel-Datei ist das Trade-Tagebuch 2026: 500 Zeilen für jeden Trade, Depot-Spalte für bis zu drei Broker, automatische Zuordnung zu Aktientopf oder allgemeinem Topf, Monatsübersicht mit 12 Monaten und eine Liste, welches Depot bis 15.12.2026 eine Verlustbescheinigung braucht. Die Jahresrechnung entsteht direkt aus deinen Trades.

Zum Vergleich: Ein Steuerberater rechnet nach § 13 StBVV 16,50 € bis 41 € je angefangene Viertelstunde ab. Rechne deine Töpfe jetzt gratis durch und stell den Antrag rechtzeitig.

15 Sekunden — was es wirklich tut

Der ganze Ablauf

Häufige Fragen

Was rechnet der Verlustverrechnungstopf Rechner?

Er verrechnet deine Gewinne und Verluste 2026 über alle Depots nach den zwei deutschen Verlusttöpfen, zieht den Sparer-Pauschbetrag ab und rechnet Abgeltungsteuer, Soli und Kirchensteuer. Beispiel: 6.800 € Aktiengewinne, 9.200 € Aktienverluste, 3.150 € sonstige Erträge, 1.400 € sonstige Verluste, 1.991,31 € einbehalten – Steuer 197,81 €, Erstattung 1.793,50 €, Vortrag Aktientopf 2.400 €.

Für wen ist der Rechner?

Für Trader und Privatanleger in Deutschland mit Depots bei zwei oder mehr Banken oder Neobrokern. Typisch: Gewinne im einen Depot, auf die die Bank schon Kapitalertragsteuer abgezogen hat, und Verluste im anderen Depot. Wer nur ein Depot hat, sieht hier, was in welchem Topf liegt und was als Verlustvortrag nach 2027 geht.

Warum reicht mein Broker oder ein normales Trading-Journal nicht?

Dein Broker verrechnet nur innerhalb des eigenen Depots, und kein Trading-Journal kennt die zwei deutschen Verlusttöpfe. Aktienverluste dürfen nur mit Aktiengewinnen verrechnet werden (§ 20 Abs. 6 Satz 4 EStG). Der Antrag auf Verlustbescheinigung muss bis zum 15. Dezember 2026 bei deiner Bank oder deinem Broker eingehen (§ 43a Abs. 3 Satz 5 EStG).

Was ist kostenlos, und was kostet die Excel-Datei?

Kostenlos ist die komplette Jahresrechnung 2026 im Browser: Trades einfügen oder Summen eintippen, beide Töpfe, Steuer, Erstattung und Verlustvortrag – ohne Konto, nichts geht an einen Server. Die Excel-Datei für $21 einmalig ist das Trade-Tagebuch 2026 mit 500 Zeilen, Depot-Spalte für bis zu drei Broker und Monatsübersicht mit 12 Monaten.

Was kostet das im Vergleich zum Steuerberater?

Ein Steuerberater rechnet nach § 13 StBVV eine Zeitgebühr von 16,50 € bis 41 € je angefangene Viertelstunde ab. Der Rechner im Browser kostet nichts. Das Trade-Tagebuch kostet $21 einmalig, kein Abo, und du kannst es deinem Steuerberater als fertige Aufstellung mitgeben, damit er weniger Zeit braucht.

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