Beitragsbemessungsgrenze 2027 Rechner

Für Arbeitgeber, Lohnbüros und Gutverdiener. Ab 01.01.2027: Renten- und Arbeitslosenversicherung bis 8.850 € (2026: 8.450 €), Kranken- und Pflegeversicherung bis 6.375 € (2026: 5.812,50 €), JAEG 84.150 €. Betroffen ist jedes Gehalt über 5.812,50 € im Monat. Gehalt eintragen: Sie sehen sofort, was 2027 mehr kostet und ob die private Krankenversicherung hält.

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Beitragspflichtig RV/AV 2026 (BBG 8.450 €)8.450,00 €
Beitragspflichtig RV/AV 2027 (BBG 8.850 €)8.850,00 €
Beitragspflichtig KV/PV 2026 (BBG 5.812,50 €)5.812,50 €
Beitragspflichtig KV/PV 2027 (BBG 6.375 €)6.375,00 €
Arbeitgeber: mehr RV + AV pro Monat42,40 €
Arbeitgeber: mehr KV + PV pro Monat59,34 €
Mehrkosten 2027 pro Monat – Arbeitgeberanteil (Arbeitnehmeranteil gleich hoch)101,74 €
Mehrkosten 2027 pro Jahr und Mitarbeiter – Arbeitgeber1.220,88 €
Mehrkosten 2027 pro Jahr – alle Mitarbeiter dieser Gruppe4.883,52 €
Arbeitgeberanteil SV 2027 pro Monat und Mitarbeiter (RV, AV, KV, PV)1.610,66 €
Fehler erst in der Betriebsprüfung entdeckt: Arbeitgeber trägt beide Anteile – pro Jahr und Mitarbeiter (§ 28g SGB IV)2.441,76 €
Abstand zur JAEG 2027 von 84.150 € (negativ = ab 2027 krankenversicherungspflichtig)30.850,00 €

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Was 2027 gilt und was ein Fehler kostet

Vereinfachungen: Arbeitgeberanteil PV 1,8 % (Sachsen 1,3 %); Kinderlosenzuschlag 0,6 % trägt allein der Arbeitnehmer; Einmalzahlungen zählen hier nur für die JAEG; ohne Umlagen U1/U2/U3 und Unfallversicherung. Grenzen 2026: SVBezGrV 2026 (BGBl. 2025 I Nr. 278). Die Beitragssätze 2027 tragen Sie ein, sobald sie festgesetzt sind.

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Die Excel-Datei (.xlsx mit Formeln) zum Speichern: dieselbe Rechnung plus Blatt „Belegschaft 2027“ mit 25 Zeilen für einzelne Mitarbeiter (Name, Brutto, Einmalzahlungen), je Zeile Mehrkosten 2027 und JAEG-Status, mit Summe fürs Personalbudget – zum Ablegen bei der Lohnakte und Weitergeben an Geschäf

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§ 13 StBVV: Zeitgebühr 16,50 € bis 41 € je angefangene Viertelstunde, wenn der Steuerberater die Neuberechnung übernimmt. Werte: BMAS-Referentenentwurf der Sozialversicherungsrechengrößen-Verordnung 2027 vom 21.09.2026 (Lohnentwic

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Beitragsbemessungsgrenze 2027 Rechner: Mehrkosten für Arbeitgeber und JAEG-Check

Ab dem 1. Januar 2027 gelten neue Beitragsbemessungsgrenzen. Das BMAS hat am 21.09.2026 den Referentenentwurf der Sozialversicherungsrechengrößen-Verordnung 2027 veröffentlicht. Grundlage ist die Lohnentwicklung 2025 von 4,38 Prozent. Beschluss der Bundesregierung und Zustimmung des Bundesrates stehen noch aus, die Zahlen folgen aber einer festen gesetzlichen Formel.

Die Grenze in der Renten- und Arbeitslosenversicherung steigt von 8.450 € auf 8.850 € im Monat, also 106.200 € im Jahr. In der Kranken- und Pflegeversicherung steigt sie von 5.812,50 € auf 6.375 € im Monat, also 76.500 € im Jahr. Dieser Sprung ist größer als die Lohnentwicklung: Die Grenzen der Krankenversicherung werden nach den gesetzlichen Vorgaben zusätzlich um 300 € im Monat angehoben. Die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) steigt von 77.400 € auf 84.150 €.

Was heißt das in Euro? Wir haben drei Gehälter durchgerechnet, mit den Beitragssätzen 2026: Rente 18,6 %, Arbeitslosenversicherung 2,6 %, Krankenversicherung 14,6 % plus 2,9 % durchschnittlicher Zusatzbeitrag, Pflege 3,6 %.

Erstens: 9.200 € brutto im Monat. Das Gehalt liegt über beiden Grenzen. In der Rente werden 400 € mehr beitragspflichtig, in der Krankenversicherung 562,50 € mehr. Der Arbeitgeber zahlt 42,40 € mehr für Rente und Arbeitslosenversicherung und 59,34 € mehr für Kranken- und Pflegeversicherung, zusammen 101,74 € im Monat. Im Jahr sind das 1.220,88 € pro Mitarbeiter. Der Arbeitnehmer zahlt denselben Betrag, ohne Kinderlosenzuschlag gerechnet. Bei vier Mitarbeitern mit diesem Gehalt sind es für den Arbeitgeber 4.883,52 € im Jahr.

Zweitens: 8.600 € brutto. Hier zieht die Rentengrenze nur um 150 € nach oben, dazu kommt die volle Erhöhung in der Krankenversicherung. Der Arbeitgeber zahlt 75,24 € mehr im Monat, 902,88 € im Jahr.

Drittens: 6.900 € brutto, ohne Einmalzahlungen. Für die Rente ändert sich nichts. In der Krankenversicherung zahlt der Arbeitgeber 59,34 € mehr im Monat, 712,08 € im Jahr. Wichtiger ist aber die JAEG: 6.900 € mal 12 sind 82.800 €. Das lag 2026 über der Grenze von 77.400 €, liegt 2027 aber 1.350 € unter 84.150 €. Wer so verdient und privat versichert ist, wird ab 2027 krankenversicherungspflichtig, wenn keine Ausnahme greift.

Für diesen Fall gibt es einen Ausweg: Wer nur wegen der höheren JAEG versicherungspflichtig wird, kann sich nach § 8 Abs. 1 Nr. 1 SGB V auf Antrag befreien lassen. Der Antrag ist innerhalb von drei Monaten nach Beginn der Versicherungspflicht bei der Krankenkasse zu stellen (§ 8 Abs. 2 SGB V), bei Beginn am 01.01.2027 also im ersten Quartal 2027. Die Befreiung kann nicht widerrufen werden.

Warum lohnt es sich, das vor der Januar-Abrechnung zu prüfen? Nach § 28g SGB IV darf ein unterbliebener Abzug des Arbeitnehmeranteils nur bei den drei nächsten Gehaltszahlungen nachgeholt werden. Fällt der Fehler erst später auf, etwa in der Betriebsprüfung, trägt der Arbeitgeber beide Anteile. Im ersten Beispiel sind das 2.441,76 € pro Jahr und Mitarbeiter. Dazu kommt nach § 24 SGB IV ein Säumniszuschlag von 1 % für jeden angefangenen Monat.

Zwei Vereinfachungen stecken in der Rechnung: Der Arbeitgeber trägt in der Pflegeversicherung die Hälfte von 3,6 %, in Sachsen nur 1,3 %. Den Kinderlosenzuschlag von 0,6 % zahlt der Arbeitnehmer allein. Ihren eigenen Zusatzbeitrag und die Beitragssätze 2027 tragen Sie selbst ein, sobald sie feststehen.

Der kostenlose Rechner zeigt alle 12 Werte für ein Gehalt im Browser, ohne Anmeldung. Die Excel-Datei enthält zusätzlich ein Blatt mit 25 Zeilen für einzelne Mitarbeiter und eine Summe fürs Personalbudget.

15 Sekunden — was es wirklich tut

Häufige Fragen

Was rechnet dieser Rechner zur Beitragsbemessungsgrenze 2027?

Er vergleicht Ihr Gehalt mit den Grenzen 2026 und 2027 und zeigt 12 Werte: beitragspflichtiges Entgelt, Mehrkosten des Arbeitgebers pro Monat, Jahr und Gruppe, Arbeitgeberanteil 2027, Nachforderung nach § 28g SGB IV und JAEG-Abstand. Beispiel: 9.200 € brutto ergeben 101,74 € mehr pro Monat, also 1.220,88 € im Jahr je Mitarbeiter.

Für wen ist der Rechner?

Für Arbeitgeber und Lohnbüros, die Gutverdiener über der Kranken- oder Rentenversicherungsgrenze abrechnen und das Personalbudget 2027 planen. Und für Angestellte mit hohem Gehalt, die sehen wollen, wie viel ihnen ab Januar 2027 mehr abgezogen wird und ob sie mit der JAEG von 84.150 € privat versichert bleiben dürfen.

Warum nicht einfach einen Brutto-Netto-Rechner oder Chatbot fragen?

Viele rechnen Ende 2026 noch mit 8.450 € und 5.812,50 € und kennen die zusätzliche Anhebung der KV-Grenze um 300 € im Monat nicht. Im Beispiel mit 9.200 € brutto fehlen dann 101,74 € Arbeitgeberanteil pro Monat und Mitarbeiter. Fällt das erst in der Betriebsprüfung auf, trägt der Arbeitgeber beide Anteile.

Was ist kostenlos?

Die komplette Rechnung für ein Gehalt im Browser, ohne Anmeldung: alle 12 Werte von der Beitragsbasis bis zum JAEG-Abstand. Nichts wird ausgeblendet. Kostenpflichtig ist nur die Excel-Datei zum Speichern mit dem Blatt „Belegschaft 2027“ für 25 einzelne Mitarbeiter und einer Summe fürs Personalbudget, einmalig bezahlt, kein Abo.

Was kostet es, wenn die neue Grenze falsch abgerechnet wird?

Ein unterbliebener Abzug des Arbeitnehmeranteils darf nur bei den drei nächsten Gehaltszahlungen nachgeholt werden (§ 28g SGB IV). Danach zahlt der Arbeitgeber beide Anteile, im Beispiel 2.441,76 € pro Jahr und Mitarbeiter, dazu 1 % Säumniszuschlag je angefangenem Monat (§ 24 SGB IV). Rechnet der Steuerberater neu, kostet das 16,50 € bis 41 € je Viertelstunde (§ 13 StBVV).

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