Für Gesellschafter-Geschäftsführer einer UG (haftungsbeschränkt): Ein Viertel des Jahresüberschusses gehört in die gesetzliche Rücklage (§ 5a Abs. 3 GmbHG), und wer den Abschluss nicht binnen 12 Monaten nach dem Stichtag offenlegt, riskiert ein Ordnungsgeld von 2.500 € bis 25.000 € (§ 325, § 335 HGB).
Gilt für Sie, wenn Sie Gesellschafter-Geschäftsführer einer UG (haftungsbeschränkt) sind und vor dem Gewinnverwendungsbeschluss stehen. Die Pflichtrücklage nach § 5a Abs. 3 GmbHG ist gesperrt – ausschütten dürfen Sie nur, was danach übrig bleibt. Kostenlose GmbH-Steuerrechner kennen diese Rücklage nicht und lassen sie oft bei 25.000 € enden; das Gesetz kennt keine Obergrenze, die Pflicht endet erst mit der Kapitalerhöhung.
| Zu versteuerndes Einkommen | - |
| Körperschaftsteuer 15 % | - |
| Solidaritätszuschlag 5,5 % der KSt | - |
| Gewerbeertrag, auf volle 100 € abgerundet | - |
| Gewerbesteuer (3,5 % × Hebesatz) | - |
| Steuern gesamt | - |
| Jahresüberschuss | - |
| Pflichtrücklage nach § 5a Abs. 3 GmbHG | - |
| Maximal ausschüttbar | - |
| Netto beim Gesellschafter nach 26,375 % Abgeltungsteuer und Soli | - |
| Gesetzliche Rücklage neu | - |
| Fehlt bis 25.000 € Stammkapital | - |
Alles rechnet sich beim Tippen neu. Nichts wird hochgeladen. Gerechnet wird in Ihrem Browser.
Vollversion — $21 einmalig: die .xlsx-Arbeitsmappe mit denselben 12 Formeln plus Blatt „Rücklagen-Plan“ (Folgejahr, Stand nach 5 Jahren, ab wann die Kapitalerhöhung auf 25.000 € möglich ist) · einmal zahlen, kein Abo · Vollversion holen
Die .xlsx-Arbeitsmappe für die Jahre danach: dieselben 12 lebenden Formeln plus Blatt „Rücklagen-Plan“, das bei gleichem Ergebnis die Rücklage im Folgejahr, die Rücklage nach 5 Jahren, das Jahr, ab dem eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln auf 25.000 € möglich ist, und die Ausschüttung im Fo
Einmal zahlen, ein Lizenzschlüssel für dieses Tool. Der Schlüssel erscheint direkt nach der Zahlung.
Steuerberater nach § 35 Abs. 1 Nr. 1a StBVV (Tabelle B, BGBl. 2025 I Nr. 105): Aufstellung eines Jahresabschlusses 10/10 bis 40/10 einer vollen Gebühr – bei einem Gegenstandswert bis 125.000 € (Mittel aus Bilanzsumme und Jahreslei
Vollversion kaufen — $21Ich habe einen SchlüsselFügen Sie diesen Code in Ihre Seite ein. Er läuft im Browser Ihrer Besucher und bleibt aktuell. Eingaben werden nicht gespeichert.
Für Kanzleien und Unternehmen: Ihr Name und Logo statt unserem, und das Ergebnis + die E-Mail jedes Besuchers in Ihrem Postfach (nur mit seiner Zustimmung) — Pro ab 19 $/Monat. Pro ansehen →
· ReadyStack
Echte Zahlen aus diesem Werkzeug, Zeile für Zeile.

Maximal ausschüttbar: 22.273,54 € – so viel darf ein Gesellschafter-Geschäftsführer einer deutschen UG (haftungsbeschränkt) mit 48.000,00 € Jahresergebnis vor Steuern höchstens ausschütten, obwohl der Jahresüberschuss 34.698,05 € beträgt.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Zu versteuerndes Einkommen | 44.600,00 € |
| Körperschaftsteuer 15 % | 6.690,00 € |
| Solidaritätszuschlag 5,5 % der KSt | 367,95 € |
| Gewerbesteuer (Hebesatz 400 %) | 6.244,00 € |
| Jahresüberschuss | 34.698,05 € |
| Pflichtrücklage | 7.424,51 € |
| Maximal ausschüttbar | 22.273,54 € |
| Netto beim Gesellschafter | 16.398,89 € |
Zwischen Jahresüberschuss und Ausschüttung stehen zwei Posten. Erstens der bilanzielle Verlustvortrag aus dem Vorjahr: 5.000,00 €. Zweitens die gesetzliche Rücklage. § 5a Abs. 3 GmbHG verlangt, dass ein Viertel des um den Verlustvortrag aus dem Vorjahr geminderten Jahresüberschusses in die Rücklage geht. Im Beispiel sind das (34.698,05 € − 5.000,00 €) / 4 = 7.424,51 €. Dieser Betrag ist gesperrt. Er dient nur der Kapitalerhöhung oder dem Verlustausgleich.
Die Körperschaftsteuer beträgt für Veranlagungszeiträume bis 2027 15 % (§ 23 KStG), der Soli 5,5 % davon. Für die Gewerbesteuer wird der Gewerbeertrag auf volle 100 € abgerundet und mit der Messzahl 3,5 % (§ 11 GewStG) und dem Hebesatz Ihrer Gemeinde multipliziert. Einen Freibetrag gibt es für Ihre UG nicht. Beide Steuern mindern den eigenen Gewinn nicht.
Wichtig ist die Trennung der beiden Verlustvorträge. Der steuerliche Verlustvortrag laut Bescheid (im Beispiel 4.600,00 €) mindert das Einkommen. Der bilanzielle Verlustvortrag aus der Vorjahresbilanz (5.000,00 €) mindert die Basis der Rücklage und den ausschüttbaren Betrag. Sie unterscheiden sich, weil nicht abziehbare Betriebsausgaben wie 30 % der Bewirtung den Bilanzverlust erhöhen, den Steuerverlust aber nicht.
Viele Anleitungen sagen, die Rücklage ende bei 25.000 €. Das steht nicht im Gesetz. § 5a Abs. 3 GmbHG nennt keine Obergrenze. Die Pflicht endet erst, wenn die UG ihr Stammkapital auf mindestens 25.000 € erhöht (§ 5a Abs. 5). Bis dahin geht jedes Jahr ein Viertel in die Rücklage – auch wenn sie schon über 25.000 € liegt. Im Beispiel fehlen nach diesem Jahr noch 16.575,49 €, bis Stammkapital und Rücklage zusammen 25.000 € erreichen.
Der festgestellte Jahresabschluss muss spätestens ein Jahr nach dem Abschlussstichtag an das Unternehmensregister übermittelt werden (§ 325 Abs. 1a HGB). Sonst leitet das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren ein: 2.500 € bis 25.000 € (§ 335 Abs. 1 HGB).
Ein Steuerberater berechnet für die Aufstellung eines Jahresabschlusses nach § 35 Abs. 1 Nr. 1a StBVV 10/10 bis 40/10 einer vollen Gebühr nach Tabelle B. Bei einem Gegenstandswert bis 125.000 € sind das 423 € bis 1.692 € zuzüglich Umsatzsteuer, jedes Jahr.
Der kostenlose Rechner läuft im Browser mit Ihren eigenen 7 Werten, ohne Konto. Die .xlsx-Arbeitsmappe mit dem Blatt „Rücklagen-Plan“ zeigt zusätzlich die Rücklage im Folgejahr, nach 5 Jahren und ab wann die Kapitalerhöhung auf 25.000 € möglich ist.
Aus 7 inputs – Jahresergebnis vor Steuern, nicht abziehbare Betriebsausgaben, steuerlicher und bilanzieller Verlustvortrag, Hebesatz, bisherige Rücklage, Stammkapital – rechnen 12 formulas Körperschaftsteuer, Soli, Gewerbesteuer, Jahresüberschuss, die Pflichtrücklage nach § 5a Abs. 3 GmbHG, den maximal ausschüttbaren Betrag und was davon netto beim Gesellschafter ankommt.
Für Gesellschafter-Geschäftsführer einer kleinen UG (haftungsbeschränkt), die den Jahresabschluss selbst oder mit günstiger Software machen. Vor dem Gewinnverwendungsbeschluss müssen Sie wissen, welches Viertel des Jahresüberschusses in die gesetzliche Rücklage gehört und wie viel Sie danach höchstens ausschütten dürfen.
Er kennt die UG-Rücklage nicht. Er zieht den bilanziellen Verlustvortrag nicht vor dem Viertel ab, trennt ihn nicht vom steuerlichen Verlustvortrag und lässt die Rücklage oft bei 25.000 € enden. § 5a GmbHG kennt aber keine Obergrenze: Die Pflicht endet erst, wenn das Stammkapital auf 25.000 € erhöht ist.
Die komplette Jahresrechnung im Browser ist kostenlos, ohne Konto und mit Ihren eigenen Zahlen, das Ergebnis ist nicht gesperrt. Einmal bezahlt wird die .xlsx-Datei: dieselben 12 Formeln plus Blatt „Rücklagen-Plan“ mit Folgejahr, 5-Jahres-Stand und dem Jahr, ab dem die Kapitalerhöhung auf 25.000 € möglich ist. Kein Abo.
Nach § 35 Abs. 1 Nr. 1a StBVV kostet die Aufstellung eines Jahresabschlusses 10/10 bis 40/10 einer vollen Gebühr nach Tabelle B. Bei einem Gegenstandswert bis 125.000 € sind das 423 € bis 1.692 € zuzüglich Umsatzsteuer, jedes Jahr. Steuererklärungen und Offenlegung kommen gesondert dazu.
Ab dem Erhebungszeitraum 2027 beträgt der Gewerbesteuer-Hebesatz mindestens 280 % (§ 16 Abs. 4 GewStG, Gesetz vom 29. Juni 2026, BGBl. 2026 I Nr. 197). Die Körperschaftsteuer sinkt ab dem Veranlagungszeitraum 2028 von 15 % auf 14 % und danach jährlich um einen Punkt bis 10 % ab 2032 (§ 23 KStG).
Eine Frage, beantwortet von der Person, die es gebaut hat. E-Mail nur, wenn Sie die Antwort zugeschickt möchten.