Lohnsteuerermäßigung Antrag 2026 – Freibetrag für Pendler, Zweitwohnung und Arbeitsmittel

Für Arbeitnehmer in Deutschland mit hohen Werbungskosten. Frist 30.11.2026: Wer den Antrag verpasst, bekommt seine Fahrtkosten für 2026 erst mit dem Steuerbescheid zurück. Prüfen Sie hier die 600-€-Antragsgrenze und Ihr Netto-Plus.

Ihr Ergebnis

Entfernungspauschale (0,38 € je km und Bürotag)3.192,00 €
Homeoffice-Pauschale (6 € je Tag, höchstens 1.260 €)120,00 €
Doppelte Haushaltsführung: Unterkunft (höchstens 1.000 € im Monat × 12)0,00 €
Werbungskosten 2026 gesamt3.792,00 €
Werbungskosten über dem Arbeitnehmer-Pauschbetrag (1.230 €)2.562,00 €
Antragsgrenze 600 € überschritten (1 = ja, 0 = nein)1
Jahresfreibetrag 20262.562,00 €
Monate mit Freibetrag 2026 (ab dem Monat nach dem Antrag)2
Monatsfreibetrag auf der Gehaltsabrechnung1.281,00 €
Grenzsteuersatz nach Tarif 2026 (ohne Soli und Kirchensteuer)34,43 %
Mehr Netto pro Monat (Näherung, höchstens Ihre Lohnsteuer)440,99 €
Mehr Netto noch 2026 statt erst mit dem Steuerbescheid881,98 €

Den Freibetrag gibt es nur auf Antrag beim Finanzamt, bis 30.11.2026 für das laufende Jahr (§ 39a Abs. 2 EStG). Danach wartet das Geld bis zum Steuerbescheid. Mit eingetragenem Freibetrag müssen Sie eine Steuererklärung abgeben (§ 46 Abs. 2 Nr. 4 EStG).

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Ihre Zahlen

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Was dieser Rechner prüft (Stand 2026)

Freibetrag = Werbungskosten über dem Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.230 €. Der Antrag ist nur zulässig, wenn sie (mit Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen) 600 € übersteigen (§ 39a Abs. 2 Satz 4 EStG).

Entfernungspauschale 0,38 € je km ab dem ersten km, Homeoffice 6 € je Tag bis 1.260 €, Zweitwohnung bis 1.000 € im Monat (§ 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 und 5, § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6c EStG). Grenzsteuersatz nach Tarif 2026 (§ 32a EStG).

Der Jahresfreibetrag wird auf die Monate nach Ihrem Antrag verteilt (§ 39a Abs. 2 Satz 6 EStG): Antrag im November = ganzer Betrag im Dezember. Ab 1. November 2026 können Sie auch schon den Freibetrag für 2027 beantragen.

Warum nicht ein Brutto-Netto-Rechner? Er kennt Ihre Fahrtkosten nicht und prüft weder die 600-€-Grenze noch die Verteilung auf die Restmonate.

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Lohnsteuerermäßigung Antrag 2026: 881,98 € mehr Netto noch in diesem Jahr

Pendler in Deutschland mit 42 km Arbeitsweg bekommen 881,98 € mehr Netto noch 2026, wenn sie den Lohnsteuerermäßigung Antrag im Oktober stellen. So sieht die Rechnung aus:

PostenBetrag
Entfernungspauschale: 42 km × 200 Bürotage × 0,38 €3.192,00 €
Homeoffice: 20 Tage × 6 €120,00 €
Arbeitsmittel laut Belegen480,00 €
Werbungskosten gesamt3.792,00 €
minus Arbeitnehmer-Pauschbetrag 1.230 €2.562,00 €
Monatsfreibetrag für November und Dezember1.281,00 €
Grenzsteuersatz bei 48.000 € zu versteuerndem Einkommen34,43 %
Mehr Netto pro Monat440,99 €

Zwei Monate mal 440,99 € sind 881,98 €. Ohne Antrag bekommen Sie dasselbe Geld erst mit dem Steuerbescheid 2026, also irgendwann 2027.

Die Frist: 30. November 2026

Nach § 39a Abs. 2 EStG läuft die Antragsfrist vom 1. November des Vorjahres bis zum 30. November des Jahres, für das der Freibetrag gilt. Wichtig ist Satz 6: Das Finanzamt verteilt den Jahresfreibetrag gleichmäßig auf die Monate nach Ihrem Antrag. Wer im November beantragt, bekommt den ganzen Betrag von 2.562,00 € im Dezember. Dann ist der Monatsfreibetrag so groß, dass er mehr Steuer sparen würde, als Sie im Monat zahlen. Bei 780,00 € Lohnsteuer im Monat bleibt der Rechner deshalb bei 780,00 € stehen. Der Rest kommt erst mit dem Bescheid.

Lohnt sich der Antrag für Sie?

Der Antrag ist nur zulässig, wenn Ihre Werbungskosten den Pauschbetrag von 1.230 € um mehr als 600 € übersteigen (§ 39a Abs. 2 Satz 4 EStG; Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen zählen mit). Ein Gegenbeispiel: 12 km an 150 Bürotagen und 100,00 € Arbeitsmittel ergeben 784,00 € Werbungskosten. Das liegt unter dem Pauschbetrag, also ist kein Freibetrag möglich. Der Rechner zeigt dann 0 und sagt es Ihnen, bevor Sie ein Formular ausfüllen.

Die Regeln 2026: 0,38 € je Entfernungs-km ab dem ersten Kilometer (§ 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG), 6 € je Homeoffice-Tag bis 1.260 € im Jahr, bei doppelter Haushaltsführung die Miete der Zweitwohnung bis 1.000 € im Monat.

Warum ein Brutto-Netto-Rechner nicht reicht

Er kennt Ihre Fahrtkosten nicht. Er prüft nicht die 600-€-Grenze und rechnet nicht die Verteilung auf die Restmonate. Das amtliche Formular rechnet gar nichts vor.

Was Sie danach beachten

Mit eingetragenem Freibetrag müssen Sie eine Steuererklärung abgeben (§ 46 Abs. 2 Nr. 4 EStG). Ab 1. November 2026 können Sie auch schon den Freibetrag für 2027 beantragen. Er gilt dann ab Januar, verteilt auf zwölf Monate: im Beispiel 213,50 € Monatsfreibetrag, rund 73,50 € mehr Netto pro Monat.

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15 Sekunden — was es wirklich tut

Häufige Fragen

Was rechnet der Rechner zum Antrag auf Lohnsteuerermäßigung?

Er rechnet aus Arbeitsweg, Büro- und Homeoffice-Tagen, Arbeitsmitteln und Zweitwohnung Ihre Werbungskosten 2026, zieht 1.230 € Pauschbetrag ab und prüft die 600-€-Grenze. Beispiel: 42 km an 200 Bürotagen, 20 Homeoffice-Tage und 480 € Arbeitsmittel ergeben 2.562,00 € Freibetrag. Antrag im Oktober: 440,99 € mehr Netto im November und im Dezember.

Für wen lohnt sich der Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte?

Für Arbeitnehmer in Deutschland mit hohen Werbungskosten: Pendler mit langem Arbeitsweg, Beschäftigte mit doppelter Haushaltsführung und alle, die viel für Arbeitsmittel oder Fortbildung zahlen. Sie bekommen das Geld jeden Monat mit dem Gehalt statt erst mit dem Steuerbescheid. Wer einen Freibetrag einträgt, muss danach eine Steuererklärung abgeben (§ 46 Abs. 2 Nr. 4 EStG).

Warum reicht ein Brutto-Netto-Rechner nicht?

Brutto-Netto-Rechner kennen Ihre Fahrtkosten nicht, und das Antragsformular rechnet nichts vor. Es sagt Ihnen nicht, ob Sie die 600-€-Grenze über dem Pauschbetrag von 1.230 € schaffen. Es zeigt auch nicht, dass ein Antrag im November den ganzen Jahresfreibetrag in den Dezember legt (§ 39a Abs. 2 Satz 6 EStG).

Was ist kostenlos, was kostet $21?

Kostenlos im Browser: die vollständige Prüfung mit allen 12 Ergebnissen, mit Ihren eigenen Zahlen, ohne Konto. Für $21 einmalig erhalten Sie die Excel-Arbeitsmappe: eine Belegliste mit 25 Zeilen für Arbeitsmittel, einen datierten Antrags-Spickzettel für den Vordruck oder ELSTER und einen Monatsplan 2026/2027. Kein Abo.

Was kostet es, den Antrag prüfen zu lassen?

Ein Steuerberater rechnet nach § 13 StBVV eine Zeitgebühr von 16,50 € bis 41 € je angefangene Viertelstunde ab. Der Rechner kostet $21 einmalig, kein Abo. Ihr Ergebnis mit Ihren eigenen Zahlen sehen Sie hier im Browser, bevor Sie etwas bezahlen.

Wann ändert sich das wieder?

Die Frist für den Freibetrag 2026 endet am 30.11.2026. Schon ab 1. November 2026 nimmt das Finanzamt Anträge für 2027 an (§ 39a Abs. 2 Satz 2–3 EStG). Ein Freibetrag aus Werbungskosten gilt höchstens zwei Kalenderjahre (§ 39a Abs. 1 Satz 3 EStG). Danach stellen Sie den Antrag neu.

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