kg je Kategorie rein, Abgabe in EUR, Tage bis zur DIVID-Meldung am 15. Mai und Bußgeldrahmen bis 100000 EUR (§ 26 EWKFondsG) raus
| Abgabe gesamt | — | EUR |
|---|---|---|
| Gemeldete Masse | — | kg |
| Teuerster Posten | — | |
| Mischsatz | — | EUR/kg |
| Tage bis 15. Mai | — | Tage |
| Prüfbestätigung nötig | — | |
| Bußgeldrahmen ohne Registrierung | — | EUR |
Kostenlos bleibt die ganze Rechnung — alle Kategorien, Summe, Mischsatz, 100-kg-Prüfgrenze und der Fristzähler, ohne Key und ohne Limit.
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Eine beauftragte Prüfbestätigung nach § 11 EWKFondsG kostet bei deutschen Anbietern 599 EUR netto (Paket für 500 bis 1000 kg, divid-mengenmeldung.de, abgerufen 2026-09-16). Abgabesätze: EWKFondsV § 2, gesetze-im-internet.de.
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Eine Bäckerei mit Lieferdienst in Hamburg zahlt für 2800 kg To-go-Verpackung 3311.1 EUR Einwegkunststoffabgabe — und hat vom 16. September 2026 aus noch 241 Tage, um diese Menge bei DIVID zu melden. Beide Zahlen stehen in keinem Merkblatt; sie entstehen erst, wenn man die Kilogramm je Produktgruppe mit dem amtlichen Satz der Einwegkunststofffondsverordnung multipliziert.
Genau das ist die Stelle, an der es in deutschen Backstuben, Metzgereien, Lieferdiensten und Onlineshops schiefgeht. Das Einwegkunststofffondsgesetz (EWKFondsG) verpflichtet Hersteller — und Hersteller ist auch, wer To-go-Schalen befüllt und verkauft —, sich vor Aufnahme der Tätigkeit beim Umweltbundesamt registrieren zu lassen (§ 7 Abs. 1) und jährlich bis zum 15. Mai die im Vorjahr in Verkehr gebrachten Massen zu melden (§ 11 Abs. 1). Wer die Registrierung versäumt, steht im Bußgeldrahmen des § 26 Abs. 2: bis zu 100000 EUR.
Die Abgabesätze selbst stehen nicht im Gesetz, sondern in § 2 der EWKFondsV, und sie sind auf drei Nachkommastellen genau: Lebensmittelbehälter 0.177 EUR je kg, Getränkebehälter ohne Pfand 0.181, bepfandete Getränkebehälter 0.001, Feuchttücher 0.061, Tüten und Folienverpackungen 0.876, Getränkebecher 1.236, leichte Kunststofftragetaschen 3.801, Luftballons 4.340, Tabakprodukte mit Filtern 8.972. Neun Sätze, die sich um den Faktor 8972 unterscheiden — und genau deshalb ist die Schätzung aus dem Bauch heraus immer falsch.
Ein Beispiel mit den Standardwerten des Rechners: 1200 kg Lebensmittelbehälter, 300 kg Getränkebecher, 450 kg Tüten und Folien, 80 kg leichte Tragetaschen, 120 kg Getränkebehälter ohne Pfand. Das sind 2150 kg und 1303.2 EUR Abgabe. Der Mischsatz liegt bei 0.606 EUR je kg — aber der teuerste Posten sind nicht die Behälter, aus denen der größte Teil der Masse besteht, sondern die Tüten und Folien mit 394.2 EUR. Wer die Menge nach Bauchgefühl auf den Behältersatz umlegt, landet bei rund 380 EUR und meldet damit ein Drittel der Abgabe.
Der zweite Stolperstein ist die Prüfbestätigung. Ab 100 kg im Kalenderjahr muss die Mengenmeldung von einer registrierten Prüferin oder einem Prüfer testiert werden; unter 100 kg im Jahr greift die Ausnahme des § 11 Abs. 4. Der Unterschied ist teuer: Ein Prüfpaket für 500 bis 1000 kg wird in Deutschland für 599 EUR netto angeboten. Ein kleiner Shop mit 40 kg Schalen, 20 kg Bechern, 15 kg Folien und 5 kg Tragetaschen kommt auf 80 kg und 63.95 EUR Abgabe — und bleibt damit unter der Prüfgrenze. Ein Versandhändler mit 4200 kg Folien und 600 kg Getränkebehältern zahlt 3787.8 EUR und braucht das Testat in jedem Fall.
Warum kein Chatbot: Die neun Sätze stehen in einer Verordnung, die selten mitzitiert wird, und Sprachmodelle runden sie gern auf zwei Stellen oder verwechseln Becher (1.236) mit Behältern (0.177). Bei 300 kg sind das 318 EUR Unterschied.
Der Einwegkunststoff-Abgabe Rechner ist deshalb eine Browser-Erweiterung mit derselben Rechenlogik als freie Webseite: Kilogramm je Kategorie eintragen, Summe, Mischsatz, teuerster Posten, Prüfgrenze und Tage bis zum 15. Mai erscheinen sofort. Nichts verlässt den Rechner. Kostenlos ist die vollständige Rechnung, ohne Limit und ohne Wasserzeichen.
Der Key für $60 fügt zwei Dinge hinzu, die man mitnehmen und wiederholen muss: den CSV-Export der Meldezeilen für Buchhaltung und DIVID-Eingabe und den Fristalarm 30 und 7 Tage vor dem 15. Mai. Die neue Kategorie Feuerwerkskörper (Anlage 1 Nr. 9) verlangt Registrierung bis 31. Dezember 2026 und die erste Abgabe für 2027 — dafür steht der Alarm dann schon.
Er multipliziert die kg Einwegkunststoff, die Sie in einem Kalenderjahr in Verkehr gebracht haben, mit den amtlichen Abgabesätzen der EWKFondsV und zeigt die Summe in EUR. Dazu zählt er die Tage bis zur Mengenmeldung am 15. Mai und sagt, ob Ihre Menge die 100-kg-Prüfgrenze reißt.
Für Hersteller, Importeure und Onlinehändler in Deutschland sowie Bäckereien, Metzgereien, Lieferdienste und Gastronomen, die To-go-Schalen, Becher, Folien oder Tragetaschen in Verkehr bringen. Wer sich nicht nach § 7 Abs. 1 bei DIVID registriert, steht nach § 26 Abs. 2 EWKFondsG im Bußgeldrahmen bis 100000 EUR.
Die neun Abgabesätze stehen in der EWKFondsV, nicht im Gesetzestext, und Chatbots runden sie gern auf zwei Stellen oder verwechseln Becher mit Behältern. Dieser Rechner trägt die Sätze mit drei Nachkommastellen fest im Code und rechnet offline, ohne Ihre Mengen an einen Server zu schicken.
Kostenlos ist die vollständige Rechnung: alle Kategorien, Summe, Mischsatz, Prüfgrenze und Fristzähler, ohne Limit und ohne Wasserzeichen. Der Key für $60 fügt zwei Dinge hinzu, die Sie mitnehmen und wiederholen: den CSV-Export der Meldezeilen und den Fristalarm vor dem 15. Mai.
Eine beauftragte Prüfbestätigung nach § 11 EWKFondsG kostet bei deutschen Anbietern 599 EUR netto für 500 bis 1000 kg. Diese Prüfung bleibt ab 100 kg Pflicht. Der Rechner ersetzt sie nicht, aber er liefert die geprüften Zahlen, mit denen Sie hineingehen, statt sie im Termin zu suchen.
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