Stundenlohn x Monatsstunden + Weihnachtsgeld gegen die dynamische Grenze nach § 8 Abs. 1a SGB IV - im Browser, ohne Lohnprogramm
| Ergebnis | — | |
|---|---|---|
| Monatsentgelt | — | EUR |
| Grenze je Monat | — | EUR |
| Puffer je Monat | — | EUR |
| Maximale Stunden je Monat | — | Std. |
| Jahresentgelt inkl. Sonderzahlung | — | EUR |
| Zulässig im Jahr | — | EUR |
| Mindestlohn des Jahres | — | EUR/Std. |
| SV-Differenz zu den Pauschalabgaben (12 Monate) | — | EUR |
Lizenz für den ganzen Personalstamm: alle geprüften Beschäftigungen als CSV für Lohnbüro und Prüfung exportieren und einen Grenzen-Alarm setzen, der zum Jahreswechsel an die neue Grenze erinnert
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Steuerberater: 30 bis 75 EUR je angefangene halbe Stunde (§ 13 StBVV); laufende Lohnabrechnung 6 bis 30 EUR je Arbeitnehmer und Abrechnungszeitraum (§ 34 Abs. 2 StBVV)
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638,00 EUR im Monat plant ein Gastwirt in Bochum für seine Aushilfe an der Theke - erlaubt sind im Jahr 2026 aber 603,00 EUR, und damit ist die Stelle vom ersten Tag an kein Minijob mehr.
Die Rechnung dahinter ist unspektakulaer: 14,50 EUR Stundenlohn mal 44 Stunden im Monat. Vor vier Jahren wäre das eine saubere geringfuegige Beschäftigung gewesen. Seit dem 1. Oktober 2022 ist die Geringfügigkeitsgrenze nach Paragraf 8 Abs. 1a SGB IV aber nicht mehr eine feste Zahl, sondern eine Formel: das 130-Fache des gesetzlichen Mindestlohns, geteilt durch drei, aufgerundet auf volle Euro. Der Mindestlohn liegt seit dem 1. Januar 2026 bei 13,90 EUR. 13,90 x 130 / 3 = 602,33 - aufgerundet 603 EUR im Monat, 7.236 EUR im Jahr. Zum 1. Januar 2027 steigt der Mindestlohn auf 14,60 EUR und die Grenze auf 633 EUR.
Der zweite Fehler steckt im Weihnachtsgeld. Eine zugesagte Sonderzahlung gehört zum regelmaessigen Arbeitsentgelt und wird auf zwölf Monate verteilt. Die 400 EUR aus dem Beispiel heben das Monatsentgelt rechnerisch um 33,33 EUR. Aus 638,00 EUR im Monat werden 8.056,00 EUR im Jahr, wo 7.236,00 EUR die Obergrenze wären - eine Überschreitung von 820,00 EUR, die in keiner Lohnabrechnung sichtbar wird, weil sie erst im Dezember entsteht.
Was daraus folgt, ist kein Formfehler, sondern ein Statuswechsel. Die Stelle rutscht in den Übergangsbereich, den Midijob von 603,01 bis 2.000,00 EUR. Statt der Pauschalabgaben von 28 Prozent (15 Prozent Rentenversicherung, 13 Prozent Krankenversicherung) gelten die vollen Beitragssätze: 18,6 Prozent Rentenversicherung, 2,6 Prozent Arbeitslosenversicherung, 14,6 Prozent Krankenversicherung plus Zusatzbeitrag, 3,6 Prozent Pflegeversicherung. Bei einem Zusatzbeitrag von 2,9 Prozent sind das 42,3 Prozent. Auf 8.056,00 EUR Jahresentgelt ergibt die Differenz zu den Pauschalabgaben 1.152,01 EUR - für eine einzige Aushilfe, in einem einzigen Jahr, rückwirkend fällig, wenn die Betriebsprüfung der Deutschen Rentenversicherung darauf stoesst.
Genau an dieser Stelle hilft ein Chatbot nicht weiter. Die Grenze hat sich seit 2019 viermal geändert - 450, 520, 538, 556 - und Sprachmodelle geben bereitwillig den Wert von vorgestern aus. Kostenlose Webrechner rechnen meist nur Stundenlohn mal Stunden und lassen die Sonderzahlung weg, also genau den Posten, der die Grenze reisst.
Der Minijob-Grenze-Check ist eine Browser-Erweiterung für Chrome, Edge und Firefox, die diese Rechnung vor der Anmeldung bei der Minijob-Zentrale macht. Sieben Eingaben - Jahr, Stundenlohn, Monatsstunden, zugesagte Sonderzahlung, Kassen-Zusatzbeitrag, kinderlos ja/nein, unvorhersehbare Mehrarbeit - ergeben neun Werte: Monatsentgelt, Grenze je Monat, Puffer je Monat, maximale Stunden je Monat (bei 13,90 EUR sind es 43,38), Jahresentgelt inklusive Sonderzahlung, zulaessiges Jahresentgelt, Mindestlohn des Jahres, die SV-Differenz über zwölf Monate und ein Urteil in einem Satz. Die Jahre 2025, 2026 und 2027 stehen nebeneinander, weil eine Stelle, die im Dezember passt, im Januar nicht mehr passen muss.
Die Rechnung ist kostenlos, ohne Konto, ohne Limit, ohne Wasserzeichen, und es verlässt keine Personaldatei den Rechner. Die Lizenz für 60 USD einmalig fügt zwei Dinge hinzu, die der einzelnen Rechnung fehlen: den CSV-Export aller geprüften Beschäftigungen für Lohnbüro und Betriebsprüfung und einen Grenzen-Alarm zum Jahreswechsel. Zum Vergleich: die Zeitgebühr nach Paragraf 13 StBVV beträgt 30 bis 75 EUR je angefangene halbe Stunde.
Er multipliziert Stundenlohn und Monatsstunden, verteilt zugesagte Sonderzahlungen auf zwölf Monate und vergleicht das Ergebnis mit der Geringfügigkeitsgrenze des gewählten Jahres: 556 EUR für 2025, 603 EUR für 2026, 633 EUR für 2027. Er nennt die maximal möglichen Monatsstunden und meldet Loehne unter dem Mindestlohn.
Für Inhaber kleiner Betriebe in Deutschland, die Minijobber selbst einplanen: Gastronomie, Handwerk, Arztpraxen, Einzelhandel, Vereine. Ebenso für Lohnbüros, die vor der Anmeldung bei der Minijob-Zentrale kurz gegenrechnen wollen, ob Stundenzahl und Weihnachtsgeld zusammen noch unter der Grenze bleiben.
Die Grenze ist seit 2022 dynamisch an den Mindestlohn gekoppelt und ändert sich jedes Jahr. Sprachmodelle antworten oft noch mit 538 oder 556 EUR, und viele Webrechner ignorieren die Sonderzahlung, die zum regelmäßigen Entgelt zählt. Hier stehen 2025, 2026 und 2027 mit den Werten der Mindestlohnverordnung nebeneinander.
Gratis ist die vollständige Rechnung für jede einzelne Stelle, ohne Konto, ohne Limit, ohne Wasserzeichen. Die Lizenz für 60 USD einmalig fügt zwei Dinge hinzu: den CSV-Export aller geprüften Beschäftigungen für Lohnbüro und Betriebsprüfung sowie einen Grenzen-Alarm zum Jahreswechsel.
Die Zeitgebühr nach § 13 StBVV beträgt 30 bis 75 EUR je angefangene halbe Stunde; die laufende Lohnabrechnung kostet nach § 34 Abs. 2 StBVV 6 bis 30 EUR je Arbeitnehmer und Abrechnungszeitraum. Eine einzige Rückfrage zur Grenze liegt damit oft über dem Preis der Lizenz.
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